Another day in Paradise

Heute war Fahrradfahren angesagt. Das erste Mal gemeinsam in unserer zukünftigen Heimat. Gleichzeitig war es auch ein Test für unseren Fahrradträger, der sich beweisen durfte. Hm, mein Bike schwangt verdächtig am Auto. Wir wollen mal sehen, ob es da noch zusätzliche Streben zum stabilieren gibt. Immerhin waren die normalen Fahräder doch einige viele Kilos leichter.

 

Die Tour war fantastisch, trotz 30 Grad, das hätte ich anfangs nicht für möglich gehalten. Aber dadurch, das man doch ganz schön Geschwindgkeit macht und große Strecken mitten durch den Wald gingen, war es einfach nur schön.

 

Mein Bike hat sich aber sicherlich auch mehrfach gedacht: "Nein, dafür wurde ich nicht gebaut." Und zwar immer dann, wenn es bergab, schmale Waldwege ging mit viel Wurzeln und kleinen Schlaglöchern. Ich hab mein armes Bike teilweise auf unter 10 km/h runtergebremst. An anderen Stellen bin ich dann aber wieder knapp 40 km/h gepeest. Das war wiederum echt klasse. Die Waldwege werden garantiert noch schneller, wenn ich endlich meine Sattelstütze mit Federung habe.

 

Alles in allem macht das süchtig, muss ich ehrlich zugeben. Wir haben getreten wie wild und um die 600 Höhenmeter insgesamt gemacht. Ohne eBike hätte ich da schnell aufgeben müssen, jetzt macht es einfach nur noch Spass.

 

Der anschliessende Besuch auf einem Hoffest war deutlich anstrengender für uns. Das langsame Gehen bei der Hitze ohne den angenehmen Fahrtwind - puh, ganz schön heftig. Selbst das herumsitzen unterm Sonnenschirm hat weniger Spass gemacht. Da wären mir ehrlich gesagt 5 Grad kühler gerade recht gekommen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0