Geschafft ...

... die Weihnachtsfeiertage, das mehrmalige Lüften und Leitern steigen, das Essen von leckeren Plätzchen, die vielen gefahrenen Kilometern und dann die Frage: wieviel habe ich über Weihnachten zugenommen?

Weihnachten bei uns war zeitgleich ruhig (was den Trubel und das weihnachtliche Drumherum angeht) und auf der anderen Seite ziemlich anstrengend.

 

Wir mussten wegen des Estrichs und dem Heizprogramm jeden Tag 4 mal Lüften. Auch an Heilig Abend und den Weihnachtsfeiertagen. Am Ende des Programms hatte unser Neubau auf unerträgliche 29 Grad hochgeheizt und wir waren dafür jeden Tag insgesamt knappe 5einhalb Stunden unterwegs. Standen zu jeder Tages- und Nachtzeit mit aufgerissenen Fenstern und Türen im Windzug. Gestern war der letzte anstrengende Lüftungstag, heute habe wir nur noch einmal gelüftet.

 

Außerdem haben wir heute auch unseren Essplatz gefunden und angezahlt. In 8 - 10 Wochen wird geliefert und sie lagern für uns ein. Wir wollen in ca. 12 Wochen umzugbereit sein. Hoffentlich spielen die letzten Gewerke jetzt mit.

 

Über Weihnachten habe ich mich bewusst der Waage verweigert und auch auf den Eiweißgehalt einen Furz gegeben. Ich war im Plätzchen- und Lebkuchenhimmel. In Nürnberg-Fürth-Erlangen ist das quasi ein Muss. Und da gibt es dann nicht die windigen Lebkuchen von diversen bekannten Firmen, sondern die vom Bäcker um die Ecke. Da kosten 5 Lebkuchen dann halt 7 Euro, aber schmecken einfach nur saulecker. Ich habe mich also ins Kohlehydrat- und Butterkoma gegessen. Alle Verdaungsspaziergänge ausgelassen, weil wir Dauerregen hatten und es mir auch sonst gut gehen lassen. Hie und da ein kleiner Likör und viele Gespräche mit tollen, lieben Menschen.

 

Mein Plan war eigentlich heute Morgen, das ich bis Ende der Woche auf keine Waage steige. Ich dachte mir: das Elend auf der Waage will ich nicht sehen. Vor Zunahmen verschliesse ich gerne die Augen, war schon in meiner dicken Vergangenheit so. Bin dann trotzdem nach dem Frühstück bei Schatzi auf die heimische Waage gestiegen. Mein Herz war 10 Kilometer weiter noch deutlich hörbar. Der Plumps, als mir die Steine vom Herzen geflogen sind auch. Stillstand auf der Waage, wiege wie schon vor Weihnachten 50,5 kg. Passt und ich lerne immer mehr, meinen Körper zu vertrauen. Gerade solche Tage helfen mir dabei. Zu sehen, das ich in Maßen (nicht in Massen!) geniessen darf, kann und soll und dabei mein Gewicht halte. Danke meiner Muskelmasse und meinem Ausdauertraining, das meinen Stoffwechsel so pushed!

 

Heute hatte ich dann noch ein Gespräch mit einem der Trainer in meinem Kieser Studio. Dem habe ich erzählt, das meine Muskelmasse etwas zurück gegangen ist, was wohl an dem leichten Eiweißmangel liegt. Er meinte: wenn ich gerne wieder ein paar Muskeln aufbauen möchte, sollte ich über die Aufbauzeit versuchen, 2 gr oder ein klein wenig mehr Eiweiß pro KG Körpergewicht zu mir zu nehmen. Aber nur für die Dauer des Muskelaufbaus. Und danach wieder mit meiner EB sprechen, was dann mein idealer Wert wäre. Das kommt so etwa an die Empfehlung meiner EB hin. Die hat mit ca. 1,8 gr je KG Körpergewicht empfohlen. Ich werde mir jetzt einfach eine größere Toleranz einbauen und versuchen zwischen 1,8 - 2,3 gr. Eiweiß zu essen. Das wäre in meinem Fall ca. 90 - 115 gr.

 

Mal schaffe ich eh mehr und das andere Mal weniger, das sollte ungefähr hinkommen. Muss nur ausreichend Ballaststoffe als Ausgleich einbauen, dann stimmts auch mit der Verdauung. Meine Nierenwerte sind ja bisher wirklich im Topbereich, also kann ich das die nächsten Wochen so machen.

 

Und jetzt lasse ich es die nächsten Tage etwas ruhiger angehen. Auch heute saßen wir wieder mehrere Stunden im Auto, wegen diverser Möbelhäuser, dem Hin-und Herfahren und dem Lüften. Das Autositzen reicht mir jetzt für die nächste Zeit. Ich werde wohl anfangen, mein Ergometer etwas zu quälen, das ich im Sommer wieder fit fürs Wandern und Fahrrad fahren bin. Den die liegt seit Oktober quasi brach und das will ich gar nicht.

 

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