Vorausschauend

So, Silvester wäre auch gemütlich bis halb 3 gefeiert und der erste Tag im Jahr prozentual schlafender Weise mehr in der Horizontalen verbracht.

Heute noch mal Geburtstag feiern, bei der Mama von meinem Freund und dann kann endlich wieder der ganz normale Alltag einkehren.

 

Ich habe die Tage zwar allesamt gut verbracht und alles mitgenommen, was das Essen und Weihnachtsgebäck bei Familie und Freunden so hergegeben hat. Aber jetzt reicht es auch wieder.

Ich bin inzwischen an einem Punkt angelangt, wo ich mich freue, wenn es wieder in den ganz normalen Alltag übergeht.

 

Die letzten Tage habe ich überhaupt nicht auf mein Eiweiß geachtet und viel mehr Kohlenhydrate gegessen. Das macht mich müde, habe ich gemerkt. Heute Nachmittag gibt es jetzt nochmals Kuchen, das ist ok. Ich schaffe ja eh nur ein Mini-Stückchen und Abends macht mein Freund für alle Flammkuchen. In der Eigenversion sind sie immer nicht ganz so heftig. Aber auch da schaffe ich nicht viel und bin nach einem kleinen Stück immer pappsatt.

 

Heute Vormittag habe ich es daher schon mal wie gewohnt angehen lassen, mit einem hochwertigen Eiweißriegel zum Frühstück. Die nächsten Tage freue ich mich auf meinen Kartoffe-Spinat-Gratin mit Ei aus der Mikro. Schön leicht, macht einfach "nur" satt und nicht pappsatt und hat gut Eiweiß drin.

 

Noch in diesem Monat erfahre ich ob und wenn ja, welche OPs ich genehmigt bekomme. Die Rentenversicherung sollte sich auch in den nächsten Wochen bei mir melden. Mal sehen was die zu meinen Plänen sagen. Ich zieh mich diesbezüglich schon mal warm an. Mein Psychiater und meine Verhaltenstherapeutin sind auch in Stellung und bereit noch persönliche Stellungsnahmen dazu zu schreiben.

 

Innerlich habe ich mich auf den MDK für Beides gewappnet und freue mich auf die Termine, sollte ich Einladungen bekommen. Ich habe das Gefühl, das Ende 2017 nichts mehr so ist, wie es begann. Und wenn ich das jetzt so schreibe, kommt in dem Moment auch die Vorfreude in mir auf. Ein rundherum positives Gefühl.

 

Nochmal Rückblickend gesehen, habe ich in den letzten 18 Monaten Post-OP eine Menge geändert. Vor der OP kam ich nach den Feiertage überhaupt nicht mehr ins normale Essleben rein und habe irgendwann die radikale Bremse gezogen - Wochen später.

 

Jetzt freue ich mich so auf das normale Essen und kann es sofort wieder umsetzten. Das macht mich auch stolz. Ich habe wirklich einige alte Muster durch neue Muster ersetzten können.

 

Für 2017 habe ich mir schon vor Monaten einige Ziele gesetzt.

  • 5 freien Klimmzüge schaffen
  • in meine neue, berufliche Zukunft durchstarten
  • auf mein Inneres acht geben und früh genug die Reißleine ziehe
  • meine Fahrradtouren ausdehen und auch mal die 40 Kilometer Marke knacken
  • 700 Höhenmeter am Stück beim Wandern knacken

 

Es wird also wieder ein spannendes Jahr mit guten Zielen für mich werden, die ich alle nach und nach umsetzte.

 

Auch in Sachen Depression hat sich etwas Neus ergeben, das für mich mit viel Herzklopfen aber auch Erleichterung danach, verbunden war. Tagebuch!

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