Alte Zöpfe ab - Beginne mich zu trauen

Es passiert für mich ganz viel zur Zeit. Nicht nur der Umzug und das Zusammenleben mit einer neuen Familie. Nein, auch beim Ausmisten von Möbeln, Klamotten und Haushaltssachen war ich großzügig.

Genauso großzügig war ich auch beim Verabschieden meiner beruflichen Vergangenheit letzte Woche.

Es befinden sich noch einige Umzugskartons von mir im Zwischenlager. Vieles davon sind Bücher und Papierkram. Den habe ich letzte Woche aussortiert. Und ohne zu zögern habe ich alle Ordner und Fachbücher meiner Berufe: Hotelfach, Mediengestalter und Fachkauffrau Marketing entsorgt.

 

Es ging mir in dem Moment ziemlich nahe. Aber jetzt, einige Tage später empfinde ich es als absoluten Befreiungsschlag. Es geht mir wesentlich besser ohne diese Altlasten.

 

Ab 1. Mai gelte ich dann auch als Arbeitslos und nicht mehr als Harzt IV Empfänger. Auch das entlastet die Seele.

 

Einen Überblick über meine laufenden, persönlichen Fixkosten habe ich auch gerade aufgestellt. Und siehe da, schon nach 3 Wochen des Zusammenlebens weißt mein Konto ein Plus auf. Ab Mai werde ich dann also regelmässig Haushaltsgeld für die Haushaltskasse mit überweisen. Ich leiste wieder meinen kleinen Beitrag.

 

Und heute habe ich mich auch getraut meine Auszeit zu nehmen und sitze nun gemeinsam mit Schatz in seinem Büro. Für ihn scheint das das selbstverständlichste der Welt zu sein, nur ich mach mir immer einen Kopf wegen solchen Dingen.

 

Nebenbei stehe ich immer wieder auf und putze das ein oder andere Fenster im OG bei knackigen unter 10 °C und leider auf der Schattenseite des Hauses. ;-)

 

HIer mal ein paar Bilder aus dem Untergeschoss.

Unser Windfang.

Hier ist noch eine ganze Menge zu tun. Und es müffelt nach Schuhen, weil sie noch offen herumstehen. Die drei Kisten sind gefüllt mit unseren Winter- und Wanderschuhen.

 

Ich glaube, so einen großen Schuhschrank wie wir brauchen, gibt es überhaupt nicht.

Die Küche...

sieht inzwischen aus, als würden wir seit Jahren hier wohnen.

 

Und wir kochen, wir kochen wie die Weltmeister und probieren lauter neue Rezepte aus. Die Küche ist unser absoluter Wohlfühlort geworden.

Wir sitzten oft noch lange nach dem Essen da und quatschen und besprechen.

Und es ist fantastisch, wenn man beim Kochen die Natur im Auge haben kann. Das ist der Blick von unserem Herd aus.

 

Die Sträucher und Blumen wurden Anfang dieser Woche gepflanzt und wir werden schon diesen Sommer die ersten Blüten haben.

 

Ich kann mir wahnsinnig gut vorstellen, wie die Aussicht in einigen Jahren sein wird.

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