Sommerfeeling nach dem Urlaub

Und schon ist er wieder vorbei, der Kurzurlaub. Und wie schon das letzte Mal, Meran ist einfach wunderschön und wir werden wieder hinfahren. Es war mein erster Aktivurlaub nach meiner Bauchstraffung und mein erster Urlaub, wo es mit dem Mountainbike zur Sache ging.

Wie immer, so bin ich auch diesen Urlaub mit meinen obligatorischen 1,5 kg Zunahme nach Hause gekommen. Ich sehe das gelassen und gehe es mit viel Obst, Quark, Salat und sonstigem Eiweiß an. Natürlich darf das Brot oder Brötchen zwischendurch auf keinen Fall fehlen.

 

Und wie gehabt, notiere ich mir weder Kalorien oder steige jetzt jeden Tag auf die Waage. Meine Klamotten sind erst einmal eine gute Messlatte und nach dem heutigen Waagegang werde ich erst wieder Anfang Juli erneut drauf steigen.

 

Ziel ist es bis dahin von meinen jetztigen 52,4 kg auf ca. 51,5 kg zu kommen. Weniger will ich gar nicht mehr sein. Vor dem Urlaub waren es ja weniger, aber das habe ich gar nicht mehr nötig.

 

Ich will einen gesunden Geist in einem gesunden Körper, kombiniert mit einer gesunden Genuss-fähigkeit. Mehr brauche ich zur Zeit nicht, ich bin entspannt.

Wir waren dieses Mal im Steiner Hof oberhalb von Meran, in Hafling. Das Zimmer war sehr einfach, sehr sehr sauber und die Wirtsleute ein Traum. Bei all den Urlauben, die ich bisher hatte, waren diese Wirtsleute die herzlichsten und wir werden auf alle Fälle wieder auf den Steiner Hof fahren. Obwohl er an der Straße liegt! Das Frühstück sehr einfach ist und man immer den Duft vom Kuhstall um sich hat.

 

Sie waren einfach zu nett und immer am Lachen. So einen Gastgeber habe ich in meiner ganzen Hotelkarriere selten erlebt. Das kommt aus dem Herzen direkt ins eigene Herz rein.

 

Und es war meine Feuertaufe, mit dem eBike in den Bergen. Wir sind natürlich schon einfache Strecken gefahren, schon alleine wegen meiner Bauchnaht. Aber auch sonst bin ich kein Freund von engen Wegen mit viel Steinen und Stufen.

Ich habe es gerne breiter, gerne auch mal zwischendrin geteert oder geschottert. Aber am liebsten sind mir Waldweige mit wenig Hinternissen im Weg. Und das hat es dort reichlich für mich gehabt. Auch an Höhenmetern konnte ich mich reichlich austoben. Und so habe ich dank eBike meine ersten knapp 800 Höhenmeter bei einer Tour geschafft. Ich war am Ende allerdings so fertig, das ich die größte Unterstützung für die letzen 10 Minuten wählen musste.

 

Ansonsten ist mein Motto: so wenig Unterstützung wie möglich, für so Lange wie möglich. Meine Beine haben gebrannt, mein Bauch hat sich Abends nach Muskelkater angefühlt und ich war von oben bis unten Durchgeschwitzt.

 

Wenn mir jetzt noch einer daher kommt, das das eBike ja alles für einen macht, den verfolge ich mich dem Baseballschläger. Es macht genau soviel, wie ich ihm sage und keinen PS mehr. Und ich will meine Grenzen und meinen Körper spüren. Ohne eBike wären die drei tollen Touren in Südtirol für mich nicht denkbar gewesen. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Und ich habe einen neuen Freund für ein paar Tage gewonnen. Rolfi war ein treuer Begleiter, der anstandslos mit mir Gassi ging. Normalerweise geht er mit Gästen nicht Gassi, was mir natürlich runter ging wie Öl. Aber vielleicht sagen sie das auch ab und zu mal ;-). Egal, Rolfi wurde von mir fast ins Koma gestreichelt und so war es auch kein Wunder, das er aufs Wort spurte.

Jetzt heißt es erst einmal wieder Alltag. Die Urlaubswäsche ist gewaschen, das Bett neu bezogen. Und ich mache gleich einen Asiatischen Mango-Salat, den ich morgen Online stellen werde.

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