Zweite WHO steht an

Gestern hatte ich einen Termin bei meinem Plastischen Chirurgen (PC) im Forchheimer Klinikum. Er hat noch einmal seine Bauchstraffung kontrolliert und mit mir den Brustaufbau besprochen. Außerdem haben wir gleich einen Termin vereinbart. Jetzt geht es also weiter, der vorletzte Schritt steht an. Danach kommt nur noch die Gesäß- und Oberschenkelstraffung.

Ich muss zugeben, es ist schon komisch wenn jemand 10 Minuten an deinen Brüsten knetet und sie in alle Richtung hebt, schiebt, zieht und senkt. Aber klar, er muss ja auch sehen, wieviel Haut und wieviel wirkliche Substanz sich unter der Haut noch versteckt.

 

Und es muss wirklich mal wieder viel entfernt werden für meine Körpergröße. Ich hatte vor meiner Abnahme eine BH Größe von 105 E und trage momentan 80 C. Nach der OP wird es wohl auf 75 C hinauslaufen, da durch die Brust-OP automatisch auch Hautüberschuss seitlich von den Brüsten mitentfernt wird. Das faltet sich bisher ja immer ab der Brust bis in den Rücken mit in den BH rein.

 

Mir wurden gestern auch einige Fragen gestellt. Wie ich meine Brust gerne hätte? Welche Form und Größe sie haben soll. Ob ich eher ein pralles Dekolleté möchte oder ein natürliches.

 

Alles Dinge über die ich mir noch gar keine Gedanken gemacht hatte, ehrlich gesagt. Für mich war immer klar: es soll natürlich aussehen und die neuen Brüste sollen mir nicht entgegen springen.

 

Nach dem das besprochen wurde, konnte ich auch Silikonimplantate mal selbst in die Hand nehmen und mir ein Bild davon machen. Mir wurde dafür ein Kissen mit 265 gr. auf die Hand gelegt. In meinen Augen waren das schon Mörderdinger und ich war leicht verunsichert. Bei mir würde ein kleines Implantat reichen. Das wären dann jeweil 135 gr je Brust und das hat mich echt erleichtert.

 

Natürlich frage ich mich auch, ob die Bruststraffung alleine nicht genügt. Es würde ein B-Körbchen dabei herauskommen. Aber ich kann mir mich halt auch nicht mit einem kleinen Busen vorstellen, den jetzt fülle ich dank der leeren Haut auch ein C-Körbchen aus. Kam mir das am Anfang schon sehr klein vor, aber inzwischen kann ich gut damit leben. Es wohl immer auch ein wenig Narzismus dabei, zumindest bei mir. Halt im gesunden Maß.

 

Klar will ich zu erst einmal, das meine Brüste vor lauter zusammenfalten im BH im Sommer nicht mehr ständig jucken und einen Ausschlag zeigen. Klar möchte ich keine naßgeschwitzten Brüste mehr, das daher kommt, weil alles gefaltet im BH-Korb liegt. Und ja, ich möchte auch nicht mehr, das das weiche und leere Gewebe ständig aus dem BH fliegt, sobald ich mich etwas vorne über beuge oder gar bücke.

 

ABER, ich will natürlich auch eine schöne,  volle Brust haben. Alles andere wäre gelogen.

 

Vor der OP habe ich natürlich wieder Respekt, aber keine Angst. Da war mir vor der Bauchstraffung mulmiger zu Mute. Und die Gesäß- und Oberschenkelstraffung zollt mir am meisten Respekt ab, weil sie angeblich danach am unangenehmsten ist.

 

Und so habe ich nun am 4. Oktober meine Anmeldung und das letzte Gespräch vor der OP und am 6. Oktober rücke ich am frühen Morgen ein und werde dann im Laufe des Vormittags operiert. Angesetzt sind 3 Std., weil ja noch mein Bauch mitkorrigiert wird. Hier ist ja diese Fettwulst oberhalb der Naht übriggeblieben. Diese wird entfernt und die neue Naht dabei etwas weniger fest gemacht. Außerdem wird an den Hüften noch etwas vom Restfett abgesaugt, damit der Unterbauch und die neue Naht entsprechend Entlastung bekommen.

 

Da ich mich auch das letzte Mal schon sehr gut aufgehoben gefühlt habe, vertraue ich auch dieses Mal voll und ganz auf die Kompetenz des OP-Teams.

 

Und dann werde ich auch wieder etwas mehr zu den WHOs berichten können.

 

 

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