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Volles Wochenend-Programm

Dieses Wochenende war volles Programm bei uns angesagt. Freitag haben wir noch 2 Tonnen Muttererde in unserem Garten bewegt. Samstag dann Krafttraining und Walberla-Fest. Sonntags nochmals hochmaschiert, um dann am späten Nachmittag auf der nächsten Kirchweihe zu landen.

Es war ein anstrengendes, aber gutes Programm. Die Schwermut kam zwischendrin zwar immer wieder durch, aber es gab halt auch die wirklich schönen Augenblicke.

 

Dieses Jahr hatten wir ein Prachtwetter, für das Walberla-Fest bei uns. Und bevor man das Fest geniessen kann, hat der liebe Gott den Aufstieg gesetzt.

Satte 200 Höhenmeter von unserer Seite aus, gibt es erst einmal zu überwinden. Bei strahlendem Sonnenschein, ein ziemlich schweißtreibendes Unterfangen. Danach wird man aber mit einem tollen Ausblick und einer Auswahl an fränkischen Bieren überrascht.

 

Und man darf einfach nur geniessen!

 

Und wir haben das zweimal dieses Wochenende erlebt. War gut und hat gut getan!

 

Gestern dann noch ein Abstecher zur Kirchweihe im alten Heimatort von meinem Schatz. Weniger spektakulär, aber herrlich entspannt mit seinem besten Freund aus Jugendtagen.

 

 

Freitag haben wir noch 2 Tonnen Mutterboden in unserem Garten bewegt. Einige Beete waren doch recht Mau und hatten wenig Erde zur Verfügung. Da mussten wir mal richtig nachhelfen, Muskelkater inklusive. Hat uns aber am nächsten Tag nicht vom Training abgehalten. Allerdings haben wir nur mit halber Kraft trainiert. ;-)

 

 

So waren meine Gedanken die meiste Zeit über beschäftig. Aber kaum kommt der Kopf auch nur für ein paar Minuten zur Ruhe, schlägt die Schwermut mit voller Wuche durch. Und es ist das erste Mal in meinem Leben, das ich inzwischen an aktiven Selbstmord denke. Dieses Ganze gezettere macht mich fertig und lässt mich kraftlos zurück.

 

Ich will mein Umfeld immer weniger damit belasten und so bleibt mir nur noch das Schreiben. Auszusprechen, was in meinem Kopf vorgeht, dafür würde ich mich in Grund und Boden schämen. Es ist, also ob man dann nach Aufmerksamkeit heischt. Alles was ich noch will, ist meinen inneren Frieden und nicht mehr diese extremen Auf und Ab´s.

 

Ein paar Mal habe ich überlegt, ob ich nicht zum Telefonhörer greife und eine Hotline anrufe. Aber ich hatte Angst davor, den es war ständig jemand im Haus, der mithören hätte können. Das möchte ich auch wieder nicht. Es muss raus aus mir, aber keiner in meinem Umfeld soll erfahren, das es mir gerade so schlecht geht.

 

Und wieder bin ich also ein weiteres Mal abgestumpft und das einzige Gefühl das ich noch richtig fühlen kann, ist diese verdammte Schwermut. Ein Knoten im Magen, der sich zusammenzieht und den ganzen Körper ausfüllt. Freude, Lachen, Glück, Zufriedenheit ... das alles kann ich nur sehr vermindert spüren. Es ist mir egal wie das Essen schmeckt. Es ist mir egal, ob mein Hausarzt mich sehen will oder nicht. Es ist  mir noch mehr egal, was die Rentenversicherung nun mit mir machen will.

 

Ich versuche mich einfach wieder aus dem Loch rauszuziehen und zu gucken, das es mir wieder Besser geht. Das heißt für mich: raus gehen in die Natur, malen, lesen, mich aktiv beschäftigen. Alles, nur nicht in Selbstmitleid zu verfallen. Wobei mir für Selbstmitleid eh der Nerv fehlt. Wen ich etwas tue, dann das ich mich über meinem Mechanismus und die Schwermut ärgere. Ich bin sauer drauf.

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