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Hormongeschichten - Essverhalten

Inzwischen nehme ich seit einigen Tagen keine Hormone mehr und bisher läuft alles gut. Sicherlich habe ich noch genügend Resthormone im Körper, von der Tabletten-und Sprayflut der letzten Monate. Aber bisher bin ich ganz froh, das die Hitzewallungen nicht durchkommen. Davor habe ich nämlich Respekt, weil ich mich noch erinnern kann, das es schlaflose Nächte für mich bedeutete.

 Ich wünsche mir, das das so bleibt und die Hormone für mich Geschichte sind. Die Wechseljahre sollte ich nun hoffentlich auch abgeschlossen habe, da sie mich nun schon seit Jahren begleiten.

 

Meine Essenspausen ... anders als gedacht.

 

Ich dachte ja, das mir die Essenpause am Abend vor dem TV am schwersten fallen würde und ich da hart mit mir und meinem Willen zu kämpfe hätte. Das hatte ich anscheinend komplett falsch eingeschätzt. Bisher fällt mir das zu meinem Erstaunen wirklich leicht.

 

Wo sich so eine lange Essenspause für mich nicht vereinbaren lässt, sind an den Wochenenden. Da möchte ich wirklich nicht auf das gemeinsame Frühstück mit meinem Mann verzichten. Und auch, wenn ich Besuche habe oder bei anderen zu Besuch eingeladen bin, lässt es sich für mich schwer durchführen.

 

Das Gute: Besuch oder Gast, das ist ja nun nicht jede Woche bei mir. Und die Wochenenden, davon werde ich nicht dick.

 

Und so bin ich heute Morgen wieder nahtlos in meine Esspause über gegangen. Meist habe ich so zwischen 12 bis 16 Stunden Essenspause. Je nach Hungergefühl oder auch meiner eigenen Organisation. Während der Essenszeit esse ich 2 bis 3 Mal ganz normal und gesund. Die Naschrei unter der Woche will ich konsequent vermeiden. Da ja ich alleine für den Einkauf zuständig bin, kann ich das recht gut steuern. Ist nichts im Haus, habe ich eh meist kein Verlangen nach Süßem oder Knabbersachen.

 

Statt Eiweißriegel gibt es nun auch wieder Trockenfleisch bei mir. Jetzt wo es nicht mehr so tropische Temperaturen hat, werde ich mir das auch wieder selbst machen. Bisher habe ich es fertig gekauft, was ganz schön teuer ist.

 

Was mir an den Fastentagen aufgefallen ist, ist das meine Verdauung ganz anders läuft. Trotz automatisch weniger Essen, muss ich vermehrt auf das Klo. Damit habe ich gar nicht gerechnet.

 

Alles in allem bin ich recht zufrieden damit.  Und ich fühle auch, das das meiner natürlichen Essweise am  nächsten kommt. Ich war noch nie "der Frühstücker" und meine Mutter hatte jeden Morgen Frühstückskämpfe mit mir. Üben muss ich das "nicht ständige Essen ohne Hunger."

 

Hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir wünsche, das ich damit meine ganz persönliche Lösung gefunden habe und es meinem natürlichen Essverhalten entspricht.

 

Konkret habe ich dann für den heutigen Tag zum Beispiel folgendes Essen:

 

  • Szegediner Putengulasch zum Mittagessen
  • Glasnudelsalat mit Hähnchenspieß zum Abendessen
  • als Nachtisch evlt. noch etwas Obst

 

Gegessen wird hier um spätestens 18:30 Uhr, danach ist Esspause bis morgen Mittag für mich. Ich bin mit den beiden vollwertigen Hauptmahlzeiten schön satt und kann gut bis am nächsten Mittag ohne Essen auskommen. Wenn ich dazwischen essen würde, dann garantiert nicht, weil ich Hunger hätte, sondern weil mir langeweilig ist oder ich aus einem anderen Grund gerade essen möchte.

 

Und jetzt geht es erst einmal einkaufen für Heute und Morgen.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Bettina (Montag, 27 August 2018 14:26)

    Hallo Michaela,
    Ich lese auch noch regelmäßig bei dir mit.
    Ich wünsche dir sehr, dass du mit den Essenspausen gut klarkommst und sie vielleicht dein Weg sein können.

    Für mich sind sie das definitiv.
    Ich esse seit langer Zeit so, meine Essenspause liegt um die 17 bis 20 Stunden, je nach Tagesalltag.
    Außer Wochenende, da snacke ich auch und esse auch abends Schmöki auf der Couch.
    So halte ich mein Gewicht jetzt schon eine ganze Weile.
    Vielleicht ist der Weg ja auch Deiner.
    Und toi toi toi, dass du die Wechseljahre nun geschafft hast und ohne zusätzliche Hormone gut klarkommst.