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Nachricht von der Rentenversicherung

3 Briefe in 3 Tagen, meine Rentenversicherung ist echt fleissig.

 

Und nach meinem normalen Wochenend-Essrhytmus bin ich wieder ohne Probleme in den Fastenryhtmus übergegangen. Ich bin immer noch erstaunt, das ich so leicht zu meiner Esspause zurück wechseln kann, ohne das ich dabei das Gefühl von Verzicht habe.

Meine Rentenversicherung hat sich gemeldet. Gerade einmal 4 Wochen nach dem Einreichen meines Antrages. Ich habe dieses Mal überhaupt nicht damit gerechnet, das sie sich so schnell melden würde. Im ersten Brief stand, das ich zu einem Psychiatrischen Gutachter geschickt werde. Schon am nächsten Tag kam der Termin vom Gutachter und der dritte und letzte Brief sagt: das man sich um meinen Antrag kümmert.

 

Gut, die Reihenfolge ist wohl etwas durcheinander, aber ich bin echt froh, das sich etwas tut. Anfang Oktober habe ich den Termin bei der Psychiatrischen Gutachterin. Ich soll mir zwischen 2 - 3 Stunden dafür Zeit nehmen. Ich habe einen großen Respekt vor den Termin und Angst, das das erst einmal eine Absage wird. Wobei ich vom Kopf her weiß, das damit wohl auch zu rechnen ist. Gleichzeitig finde ich es aber gut, das sich wirklich soviel Zeit genommen wird, um mich zu begutachten.

 

Den bei der Arbeitsagentur hat es mich ja geärgert, das nur an Hand von Unterlagen ein Gutachten über meine Person und meinen Zustand erstellt wurde. Hier werde ich nun wirklich befragt, unabhängig vom Ausgang. Das ist alles was ich möchte, das ich gehört werde.

 

Nach dem Wochenende bin ich heute wieder nahtlos zu meiner Esspause gewechselt. Kann gerade allem wiederstehen, was wir im Haus haben. Meinen Lieblingschips, dem Karameleis, den Bonbons - was bin ich froh. Geniesse jetzt einfach nur den Augenblick, wo es so ist wie es ist. Den ich weiß aus Erfahrung, es kommen auch wieder andere Esszeiten.

 

Erstens Essen gibt es heute Mittag zusammen mit meinem Mann in ca. 1 Stunde.

Meine Lust auf Süßes versuche ich auch mit EFT zu bearbeiten. EFT habe ich schon vor 10 Jahren kennengelernt. Aber wie so vieles, ist auch das wieder in Vergessenheit geraten. Gerade habe ich es wieder ausgegraben und bearbeite meine Lust auf bestimmte Bonbons.

 

Ansonsten geht es mir gut. Am Mittwoch habe ich ein Vorgespräch in der Psychiatrischen Tagesklinik hier in Forchheim. Ich würde gerne eine Therapie dort anfangen, damit ich noch ein Stück weiterkomme.

Den als ich die Post von der Rentenversicherung bekommen habe, mit der Einladung zum Psychiatrischen Dienst, kam gleich mal ein Tiefdruckgebiet um die Ecke. Inkl. diverser dummer Gedanken, die jetzt immer öfters in mein Hirn platzen.

 

Dieses Mal habe ich mir vorgestellt, wie ich meinen Kopf in den Holzspalter stecke und wie sich das anfühlen würde. So bildlich und auch mit Gehör. Also das Krachen meiner Schädeldecke, das Blut und überhaupt. Ich weiß ..... Vorstellung ....

Und ich frage mich dann natürlich auch selbst, ob ich damit nur in den Mittelpunkt will. Dann allerdings frage ich mich auch, warum mir solche Gedanken aus dem Unterbewußten einfach in den Kopf schiessen. Das kenne ich aus meiner Zeit vor der Depression überhaupt nicht. Auch in meinen schlechtesten Zeiten vor der Depression wäre ich nie auf solche Ideen oder Hirngespinste gekommen. Jetzt sind sie einfach da, tauchen immer wieder ungefragt auf und vor allem immer öfters. Und nein, ich verspühre keinen Drang mich umzubringen. Es sind nur diese doofen Gedanken, die sich ohne meiner Zustimmung Platz in meinem Gehirn verschaffen.

 

Ich würde trotzdem gerne mal wissen, ob das normal ist.

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