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Es ist und bleibt spannend ...

Seit letzten vorletzten Sonntag habe ich mich eingelesen in das intermittierende Fasten. Ich habe keine Ahnung was ich glauben soll. Ich habe das Buch von Dr. Jason Fung gelesen, einen Arzt aus Kanada, der Diabetes Patienten behandelt. Seiner Meinung nach sind die Kalorien nicht das Ausschlagenbende, sonders der ständig erhöhte Insulinspiegel. Also sollen Esspausen es richten.

Mein Problem ist ja, wenn mir einer sein System schlüssig erklärt, erscheint mir das alles logisch. ABER, ich kann es ja schlecht nachweisen, weil ich das nicht studiert habe. Ich muss vertrauen!

Nur, irgendwie erklärt jeder Diätexperte "sein System" als sehr schlüssig.

 

Ich glaube an das Kalorienzählen, an den Sport, an die schlechten Fette, an die guten und schlechten Kohlenhydrate .... ich bin bereit an alles zu glauben, wenn es mir schlüssig erklärt wird. Wie schon gesagt, ich kann ja schlecht das Gegenteil beweisen.

 

Fung empfielt das Fasten. Er schreibt, das man auf raffinierte Kohlenhydrate so gut es geht verzichten soll und das man nicht zum Eiweißjunkie werden sollte. Er steht auf die Fette. Also Vollmilch, Vollmilchkäse, fetten Fisch, Avocados .... und vor allem sollen es naturbelassene Lebensmittel sein, welche man beim Kochen dann verwendet.

 

Er schreibt, das man im Urlaub und bei Festen das Fasten einfach Fasten sein lassen soll, weil man es sonst nicht durchhält. Jo, da hat er wohl Recht. Ich habe mir da immer einen großen Kopf gemacht. Entweder ich war ziemlich strikt in meinem Plan oder ich habe alles über Bord geworfen und bin anschliessend nicht mehr ins Boot gekommen.

 

Nun ja, ich will dem Ganzen eine Chance geben. Weil ich morgens eh keinen Hunger verspüre und das Frühstück halt des Frühstück wegens esse, lasse ich es nun erst einmal weg. Abends will ich das letzte Mal gegen 19 Uhr gegessen haben. Als Fastenzeit habe ich mir ein Zeitfenster von mind. 12 Stunden und max. 16 Stunden gedacht. Bloss nicht verkrampfen.

 

An den Wochenende gibt es das gemeinsame Frühstück mit meinem Mann, daran will ich nicht mehr rütteln. Es ist eine wunderschöne Tradition geworden, die wir beide sehr geniessen. Unter der Woche vermisse ich das Frühstück hingegen überhaupt nicht.

 

Vielleicht noch ein wenig mehr Alltagsbewegung, das wäre nett. Allerding ödet mich Gehen alleine wirklich an. Da hilft auch kein Hörbuch oder tolle Musik in den Ohren nichts. Draußen alleine zu Laufen ist für mich einfach langweilig. Ich habe mir überlegt, das Trampolin wieder in meinen Focus zu rücken. Erst einmal zweimal die Woche, das reicht mir, da ich ja auch zweimal die Woche ins Muskeltraining gehe. Und an den Sonntagen bin ich ja sowieso automatisch mit meinem Mann auf Tour.

 

Das waren wir diesen Sonntag übrigens auch noch einmal. Wir haben dieses Mal die komplett andere Richtung unserer Heimat erkundet. Bisher waren wir nur immer in der Fränkischen Schweiz zum Wandern oder Radfahren unterwegs. Somit habe ich es inkl. dem Aktivurlaub letzte Woche auf unglaubliche 20 Stunden sportliche Bewegung gebracht. Ich kann es überhaupt nicht glauben. Das hört sich abartig viel in meinen Ohren an.

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