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Urlaubsschnippsel und 16:8 Alltag

Nehme mir gerade die Zeit, meine Urlaubsbilder in aller Ruhe zu betrachten. Bin immer noch beeindruckt von mir, weil das sicherlich der aktivste Urlaub von mir bisher war. So ganz ohne einen Tag Bewegungspause dazwischen. Geht also doch und macht auch noch Spass.

Es war wirklich wunderschön und ich kann die Unterkunft und die Gegend nur empfehlen. Es ist für alle was dabei - von Klein zu Groß, von entspannter Urlaub bis zu aktivem Urlaub.

 

 

Heute ist mein vierter Tag von 16:8 und ich bin entspannt. Nicht zu frühstücken macht mir überhaupt nichts aus. Kritischer wird es dann schon am Vormittag, obwohl ich keinen Hunger habe. Hier will immer mein Automatismus durchbrechen und einfach was zum Kauen haben. Mein Mund will ständig beschäftig sein, das ist unglaublich. ;-)

 

Es ist auch so, das ich während meiner Fastenstunden wirklich die Finger von meiner geliebten Pepsi Maxx Cherry lasse. Ich gebe mir allerdings auch die Freiheit während der 8 Stunden des Nicht-fastens, soviel davon zu trinken, wie ich möchte.

 

Die Fastenzeit überbrücke ich mit stillem Wasser und diesen Kuchentees von Teekanne. Ich weiß, da ist Stevia drin. Aber ich hoffe mal, das das keine allzu große Auswirkung auf meinen Insulinspiegel hat.

Das macht das Intervallfasten für mich auch deutlich einfacher und ich habe einen Grund mehr, die Fastenzeit entspannter anzugehen.

 

Mittags breche ich das Fasten dann. Die ersten zwei Tage habe ich versucht nur Mittags und Abends zu essen. Aber da bekomme ich zuviel Hunger zwischendurch und ich denke auch, das ich so nicht meine Nährstoffe zusammen bekomme. Ich esse ja trotzdem noch kleinere Portionen. Also habe ich gestern Nachmittag körnigen Frischkäse mit frischen Erdbeeren eingebaut. Das war etwas leichtes, hat meinen Magen aber ausreichend gefüllt und ich war vor allem zufrieden.

 

Abends habe ich gestern dann für uns ein Curry mit Reis gekocht. Ich selbst habe nur etwas Reis genommen, der Rest war Curry. Zum Nachtisch gab es dann noch ein paar frische Erdbeeren. Auf Alkohol verzichte ich komplett. Das ist sowieso zu meinem Vorteil, nach meinem alkoholischen Destaster Ende letzten Jahres. Inzwischen trinke ich nur noch sehr selten etwas Alkohol, weil es mir einfach nicht gut tut.

 

Das Curry will ich gleich mal Online stellen, damit bei meinen Rezepten auch wieder was Neues hinzu kommt. Es ist allerdings überhaupt nicht leicht sondern mit schön Kokosnussmilch gemacht.

 

Was mir bei meinem Intervallfasten ehrlich gut gefällt ist, das es eigentlich keiner wirklich mitbekommt und mich im Alltag überhaupt nicht behindert. Ich sitze Morgens gemütlich mit meinem Mann am Frühstückstisch und trinke eine Tasse Tee oder Kaffee mit Milch (und wieder ohne Zucker, den das habe ich mir auch wieder angewöhnt gehabt!)

 

Am Anfang hatte ich etwas Respekt, das mein Mann das vielleicht doch störend findet, aber dem ist überhaupt nicht so. Mittags esse ich was mir schmeckt, achte aber schon darauf das es gesund ist. Heute will ich mal eine Avocado aus dem Ofen ausprobieren, in deren Loch ein Spiegelei seine Heimat findet. Bin mir noch nicht sicher, wie das schmecken soll, aber ich bin neugierig wie Sau drauf.

 

Mein Leihtöchterchen hat zum Beispiel noch überhaupt nicht mitbekommen, das ich nun einen anderen Essrhytmus habe. Und meine Cousin(en) nächste Woche werden das auch nicht mitbekommen. Den Abends kann ich ja normal essen.

 

Ich versuche auch, das ich mir keine großen Gedanken mache, wenn ein Fest oder derartiges ansteht. Also normal zulangen, aber nicht übertreiben. Und ich will auf keinen Fall über Diäten oder sonstigen Quatsch sprechen. Ich arbeite an mir und will ja raus aus meinem Essdilemma.

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