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Wer braucht schon Kohlehydrate? ...

ICH

Hilfe, leide an akuter "Unter-Kohlehydratisierung". Und schuld daran ist nur das doofe Eiweißbrot. Das macht mich kirre. Ich kann ohne Kartoffeln, ohne Nudeln ohne Reis. Pommes rutschen mir den Buckel runter und den fränkischen Kartoffelklos weine ich keine Tränen hinterher. Aber ich vermisse mein verdammtes Holzofenbrot!

 

Also das ist echt meine größte Schwäche. Bei allem anderen kann ich auch nach über vier Wochen Abstinenz sehr gut verzichten.

 

Ja, das eine Eiweißbrot, das hat schon ganz lecker geschmeckt. Das zweite Brot habe ich gestern gebacken. Es sollte ein Baguette sein und die Backmischung wurde nach Rezept mit Kokosöl und Wasser verknetet. Es liegt nun in der Gefriertruhe, vielleicht schmeckt es mir nach dem Kurztrip besser.

 

Ich liebe Kokos, ohne Frage. In Soßen, im Kuchen und auf dem Gebäck, als Naschzeugs ... aber als vorlauten Geschmack im Baguette? Nein, nicht mein Fall. Sollte mir das Brot überhaupt nicht schmecken, auch in einigen Tagen nicht, dann werde ich es trocknen und für Semmelbrösel reiben. Damit kann ich dann gut die Backformen ausfetten und bekrümeln. Zum fortwerfen ist das Brot einfach viel zu teuer gewesen.

 

Ich habe noch eine dritte Backmischung hier, die versuche ich dann in einigen Wochen mal. Jetzt bin ich dann erst einmal kurz in Bosnien und werde essen, was mir vorgesetzt wird.

 

Was ich auf keinen Fall werde ist, das ich jetzt schon bei dem Thema Eiweißbrot klein beigebe. Ich habe schon gelesen, das das der Suche nach dem ewigen Gral gleich kommt und jeder Mensch hat halt auch einen anderen Geschmack.

 

Aber ich werde wohl ein wenig lockern, was das Brot angeht und ab und zu auch mal eine Scheibe von usnerem Holzofenbrot auf meinem Teller legen. Da mir der Rest von LowCarb leichter fällt, sollte das kein Problem darstellen.

 

Auch meinen Intervall halte ich noch ein. Allerdings hat sich nach über 4 Wochen der Schlendrian während des Essensfensters eingeschlichen. Ich ertappe mich immer wieder beim Grasen, wenn auch bei weitem nicht mehr so oft, wie noch vor einigen Wochen. Ich werde da weiterhin ein Auge drauf haben.

 

Heute hatten wir leckeren gedünsteten Lachs und dazu Karotten-Kohlrabigemüse gedünstet und mit Zitronen-Olivenöl verfeinert. Dazu gab es eine einfach Sahnesoße mit Schnittlauch, Senf und Weiswein.

 

 

Außerdem habe ich mich gestern bei der Rentenversicherung gemeldet. Ich wollte den aktuellen Stand erfahren. Ausgerechnet nächste Woche kommt ein Brief den mein Hausarzt ausfüllen soll. Mir geht das alles zu kompliziert und langsam, weil sie alle paar Wochen neue Unterlagen einfordern. Ich kann nicht nachvollziehen, warum das nicht alles auf einmal angefordert wird. Wenn in der freien Wirtschaft so gearbeitet werden würde, wären viele schon pleite gegangen.

 

Ach menno, kennt jemand ein gutes Rezept für Eiweißbrot. Eines das nicht schleimig ist und nach einem Karton voll Eiern schmeckt.

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    geranie (Montag, 15 Juli 2019 10:59)

    ..leider nein,

    aber ich bin auf deiner Welle und mag nicht auf gutes RoggenSauerteigbrot verzichten...ausserdem mag mein Hirn nicht begreifen, dass Brot, welches schon vor vielen 100 Jahren gegessen wurde, ein Grundnahrungsmittel ist, so viel Schaden anrichten soll...hihi...

    ich bin gespannt wie die Suche weiter geht...

    Lg geranie

  • #2

    Anette (Mittwoch, 17 Juli 2019 12:14)

    Eiweissbrot aus Kartoffelfasermehl esse ich im Moment am Liebsten.
    200 Gramm Speisequark, je nach Geschmack Magerquark oder bis 40 % alles möglich
    5 Eier M
    100 Gramm Kartoffelfasermehl
    35 Gramm Flohsamenschalen
    1 Pack Backpulver oder 1 TL Natron
    1 Päckchen RoggenNatursauerteig, sind 75 Gramm
    (nur für den Geschmack nach Sauerteigbrot, wenn man darauf verzichtet etwas weniger Flohsamenschalen nutzen)
    1 geh. Teelöffel Salz und etwas Brotgewürz, nach Wunsch
    evtl.noch Trockenhefe, mache ich auch nur für den Geschmack
    Alles zusammen mischen, 15 min ruhen lassen. Dann ein Brot formen, mit etwas Kartoffelfasermehl bestäuben und einklopfen. Oben leicht einritzen und dann bei 155 Grad Ober-Unterhitze für ca. 90 Minuten in den Backofen.
    Ich bewahre es immer im Kühlschrank auf, da hält es sich lange frisch.
    Ist im Moment unser Favorit, man kann es auch noch mit Körner oder Röstzwiebeln oder Kümmel verfeinern....

    Gar nicht geht für mich Brot mit Mandelmehl, finde ich echt zu süßlich. Aber das ist ja wie alles Geschmacksache

    Gruß Anette

  • #3

    Michaela (Freitag, 19 Juli 2019 08:38)

    Hallo Geranie und ein liebes Hallo Anette,

    es tut mir leid das ich mich jetzt erst melde. Ich war auf einen Heilurlaub in Bosnien für 5 Tage.

    Ein gutes Sauerteigbrot haben wir hier bei unserem Bäcker im Nachbarort. Es ist gänzlich ohne Zusätze und der Sauerteig wird zweimal am Tag angesetzt. Außerdem lassen sie ihr Brot auch in aller Ruhe "gehen". Das heißt, es hat über 12 Stunden Zeit, damit sich alles fügen darf.

    Liebe Anette,
    herzlichen Dank für "dein Rezept". Ich werde das in der nächsten Woche gleich ausprobieren. Ich denke, das es das ist. Ich vermisse einfach den Geschmack von Sauerteigbrot. Das hört sich sehr, sehr gut an.

    Von mir liebe Grüße und ein Dankeschön an Euch.
    Michaela