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Zu Hause ist es doch am schönsten

Wir sind seit heute Morgen um kurz vor 02:00 Uhr wieder zu Hause. Ja, es war schön, unglaublich schön. Wir hatten im Durchschnitt 33 °Grad und konnten uns im Meer oder im Pool erfrischen. Und wieder waren alle, wirklich alle Mitarbeiter in dem Hotel ein Traum und einfach nur supernett. Wäre ich reich, ich hätte eine Party für alle geschmissen, inkl. tollem Trinkgeld.

 

Und ja, ich hatte wieder so himmlisch-höllische medizinische Massagen und bin mit ein paar blauen Flecken mehr nach Hause gekommen. Jeder Zeit und immer wieder! Mir geht es körperlich fantastisch.

 

Und am schönsten ist es trotzdem zu Hause. Endlich wieder mit Isa am Tisch,  die Katzen zum schmussen und entspannte Abende.

 

UND - ich habe einige tolle Neuigkeiten bekommen. Während des Urlaubs und just Heute. ;-)

 

Die nächsten Tage werde ich die Bilder in Ruhe sortieren und ansehen, dann stelle ich auch wieder einiges hier online. Und ich werde natürlich berichten, ist ja klar!

 

Außerdem habe ich gestern Morgen die letzte Anti-Depressiva-Tablette genommen. Damit habe ich sie nun abgesetzt und dafür das natürliche Serotonin angepasst. Es fühlt sich gut an. Es ist wie mit den Antis, nur ohne die Nebenwirkungen. Ich werde also weiterhin meine guten und schlechten Zeiten haben, nur das ich nun endlich wieder Kontrolle über mein Denkorgan, sprich mein Hirnkasterl habe. Freude schöner Gött....fu..en ;-)

 

Isa hatte während des Urlaubes zwei Wohnungsbesichtigungen.  Eine Wohnung fand sie schrott, die andere hat ihr gut gefallen. Und das Glück hat zugeschlagen, eben ist sie mit dem Papa zur zukünftigen Mietwohnung gefahren. Bestückt mit Meterstab, Stift und Block und jeder Menge Ideen für die Einrichtung. Die ersten Gegenstände hat sie schon im Internet bestellt und ich sollte nächste Woche doch bitte für die Lieferanten erreichbar sein. *Lächel* - das werde ich.

 

Der Umzug wird die Lage für uns alle entspannen. Sie ist jetzt schon deutlich entspannter, seit sie die Zusage bekommen hat.

 

Tja und dann hatte ich heute ein kurzes Telefonat mit der Rentenversicherung, weil ich "noch ein weiteres" Formular ausfüllen soll. Das geht alles so tröpfchenweise und sie kommen alle paar Wochen mit einem neuen Wisch zum ausfüllen um die Ecke. Dieses Mal sind es die Nebeneinkünfte, damit man die Rente berechnen kann - wenn ich sie den bekomme.

 

Ich habe heute bei meiner Sachbearbeiterin dann nachgehakt, aber die dürfen ja keine Auskunft am Telefon erteilen. Ich habe sie direkt gefragt ob ich den dann die Rente bekomme, wenn sie die Angaben für das Berechnen brauchen. Sie meinte nur: "ich darf ihnen keine Auskunft erteilen, aber das wird dann ja wohl so sein!" BINGO, ich habe geheult vor Erleichterung und Glück.

 

Noch weiß ich nicht, was nun am Ende der Erwerbsminderungsrente herauskommt, aber ich bin einfach nur noch erleichtert. Ein weiterer Meilenstein für meine Genesung und die damit verbundende Hoffnung, das ich wieder Teilzeit arbeiten gehen kann, wenn es mir noch besser geht.

 

Ich darf auf alle Fälle um die 6.000 € Brutto jährlich hinzuverdienen, das wird nicht auf die Rente mitangerechnet.

 

Mit dieser Sicherheit in der Hand hoffe ich nun wirklich, das sich mein Akku soweit erholt, das ich in weiterer Zukunft wieder 30 Stunden arbeiten kann. So könnte ich mir für später noch etwas mehr Rente hinzuverdienen und muss sie irgendwann dann halt wieder neu beantragen. Das wäre mir egal, ist eben immer noch ein Traum von mir, das ich in ein paar Jahren wieder fast normal arbeiten gehen kann. Und mit 51 Jahren habe ich auch noch viele Jahre Zeit um wieder zu arbeiten.

 

Jedenfalls sollte ich dann hoffentlich die nächsten 6 - 8 Wochen den offiziellen Rentenbescheid in der Hand halten. Das Formular ist schon fast ausgefüllt, jetzt muss nur noch die Steuerberaterin einen Teil ausfüllen, dann geht es wieder zurück an die Rentenversicherung.

 

Nun ging es dann am Ende doch ganz schnell.

 

Zum Urlaub ganz kurz:

Ich habe es mir wirklich gut gehen lassen. Dadurch das unser Zimmer im hintersten Winkel der Anlage untergebracht war, hatten wir jeden Tag gut zu Laufen. Egal ob zum Strand, zum Pool oder zum Essen. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht um die 12.000 Schritte hatte. Beim Essen habe ich mir den Nachtisch genommen, weil ich einfach eine Süße bin. Allerdings habe ich mich wirklich so an Baklavas satt gegessen, das ich sie dann auch wirklich nicht mehr sehen konnte und dann zu den weniger heftigen Sachen gegriffen habe. Und das immer schön mit einem Lächeln im Gesicht und in der Seele.

 

Ansonsten habe ich zu 80% von Gemüse, Salaten, Obst und Käse gelebt. Brötchen oder auf stärkehaltige Beilagen habe ich so gut wie verzichtet, weil ich wenig Lust darauf hatte. Durch die Hitze vor Ort waren die meisten Lebensmittel auf meinem Teller eh kalt und nicht heiß. Ich habe also auf überhaupt nichts verzichtet in meinen Augen und trotzdem einigermaßen ausgewogen gelebt. Alkohol gab es nur ein paar Mal in Form von Cocktails, ansonsten hatte ich keine Bock auf Alkohol. Das war in diesem Jahr irgendwie anders, als im vorigen Jahr.

 

Tja, die nächsten Tage auf alle Fälle mehr davon. Vorallem will ich hier mal ein wenig nachkochen. Gerade die Zubereitung von Gemüse ..... mhhh lecker, da will ich mich hier am heimischen Herd ausprobieren. Und dann folgen endlich auch wieder selbstentwickelte Rezepte.

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