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Leichten Fußes

Heute ging es mit leichten Schritten bei unserer Wanderung voran. Kein Dumping, kein Leistungsabfall, eher das Gegenteil. Kein anderes Frühstück, nichts anders wie sonst und es ging einfach richtig gut zu Fuß. So macht Wandern am Ende dann doch Spaß!

Happburg - Hersbruck   ---     Ein wunderschöner Ausblick
Happburg - Hersbruck --- Ein wunderschöner Ausblick

Allein der Ort der Wanderung! Wir waren in KZ-Außenlager Hersbruck, zu viel früheren Zeiten auch eine Keltensiedlung. Und wir sind zum großen Teil der Wanderung auf dem Wall gegangen, den die Keltensiedlung damals umgeben hat. Die Wanderung war kurz aber heftig, weil sehr viel Gestein und Geröll auf dem Wall waren.

 

Ach, was schreibe ich groß, hier einfach ein paar Bilder.

Es ging bergauf und bergab und zwar unsanft und nicht über viele Meter lang verteilt. Wir hatten Nieselregen, ab und zu einen Sonnenstrahl und jede Menge Mit-Wanderer, die unseren Weg gekreuzt haben.

 

Am Ende waren wir in Happburg bei einem kleinen Italiener. Und ja, mein kleiner Freund - der Schlauchmagen, funktioniert noch tadellos. Nach 3 Gabeln Salat und zwei kleinen Ecken Pizza war Schicht im Schacht und ich damit superglücklich.

 

Jetzt am Abend gab es zusammen mit meinem Mann die Reste. Ohne Salat waren es drei kleine Ecken Pizza und ich bin angenehm satt - nicht überfressen.

 

Heute hatte ich dann kurzzeitig den Gedanken einfach eine Suchtverlagerung zu machen. Wie bescheuert sich das anhört, ich weiß. Ich dachte an das Dampfen von Nikotinfreien Liquids. Löst aber das eigentliche Problem auch nicht, also lass ich das natürlich. Man darf ja mal kurz bescheuert sein.

 

Den ersten Teil von dem Buch habe ich schon durchgelesen. Das geht es um die Erklärung von Binge Eating und all den anderen Essstörungen. Wie schon mal diagnostiziert, ich fing mit Bullimi an (Essanfälle mit anschließendem Regulieren) und bin jetzt beim Binge Eating gelandet. Also alles und viel zu viel Essen, ohne das ich danach Maßnahmen ergreife. Das gute ist, es gibt Heilung. Die Verhaltenstherapie hat sich als beste Möglichkeit herausgestellt. Ein Klinikaufenthalt wäre nicht nötig, eine ambulante Verhaltenstherapie würde ausreichen.

 

Da ich aber mindestens 6 Monate warten muss, bis mich die Therapeutin aufnehmen kann ist die Klinik vorab eine sehr gute Alternative. Das hat man mir ja schon im Adipositas-Center bestätigt.

 

Und ich will auch wieder ein wenig mehr mit meinem Freund wandern oder spazieren gehen. Auch wenn mir Bewegung doch schon sehr schwer fällt. Aber ich merke, das ich mich danach nicht nur körperlich, sondern auch seelisch besser fühle. Besser ich gestehe mir das jetzt endlich mal ein. ;-)

 

Jetzt noch ein wenig lesen und dann einen schönen Fernsehabend gestalten.

 

P.S. ich HulaHoope immer noch, ich will es kaum glauben. *grins*

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