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Ist der Gedanke erst mal da ...

Wir sind ja mitten in der Planung für die Firmenhalle .... und wenn wir schon mal dabei sind ... die ersten Striche sind getan, weil evlt. wenn alle Stricke reißen .... dann kann es schon sein, das wir hier raus müssen. Und dann ist da ja noch jede Menge Platz auf dem Firmengelände, obwohl es eh schon das Kleinste ist, das zur Auswahl stand.

Übrigens, die Striche beim Stift stellen die Halle dar. Man beachte das Größenverhältniss nach dem kleinen Verbindungsteil in der Mitte. Das soll ein Bungalow mit um die 110 qm sein. ;-)

 

Nein, ist natürlich alles ganz ferne Zukunftsmusik und vor allem ist es Eines: Plan B in unserem WorstCaseSzenario.

 

Falls die Firmenaufträge erst einmal ausbleiben, würden wir das Haus hier entweder vermieten oder verkaufen und dann evlt. auf das Firmengelände einen kleinen Bungalow mit einem Verbindungskorridor zur Halle bauen.

 

Mein Mann kann sich das ganz gut vorstellen, ich noch nicht ganz so. Ich mag es hier bei uns. Die Nachbarschaft ist toll und mit der Nachbarin von Gegenüber entwickelt sich gerade eine Freundschaft. Das habe ich bisher ein wenig vermisst. Ich passe ja ab und an auf die Zwillinge auf und sie kümmern sich um die Katzen, wenn wir nicht hier sind.

 

Wir sind inzwischen über den SmallTalk hinaus gekommen und das tut gut. So jemanden brauche ich hier einfach. Das fände ich schade, wieder zu verlieren. Auch mag ich das Gequatsche mit dem älteren Ehepaar auf der anderen Grundstücksseite. Wir stehen fast jeden Sommerarbend draußen und unterhalten uns über das Gartenmäuerchen hinweg.

 

Dort wo in den nächsten Wochen der Hallenbau beginnt, da wohnen zwar auch welche mit auf ihren Firmengelände. Aber das ist alles weitläufiger, nicht so kuschelig. Da ist nichts mit über den Gartenzaun, weil der Gartenzaun ist dann schon weiter weg.

 

Nun ja, mein Mann spinnt ein bisschen Träume und Ziel ist es, das wir hier wohnen bleiben können, wo wir jetzt sind. Aber auch gut zu wissen, das wir einen soliden Plan B in der Tasche haben, wenn Halle und Haus auf einmal zuviel werden.

 

 

Das Brot backen gelingt mir auch mit jedem Roggenbrot besser. Es macht mir Spass jeden Tag meinen Sauerteig zu Pflegen und ich finde es überhaupt nicht kompliziert. Der Tipp mit dem Holzlöffel zum Rühren ist gold wert. Das obige Brot habe ich noch mit ein wenig Saaten ergänzt, weil mein Mann das mal probieren wollte.

 

Die Nachbarn mussten auch schon dran glauben und haben von mir so einen Brotlaib bekommen. Es schmeckt!

 

Roggenbrot hält ja eh länger frisch und ich wickle es in diese neuen Bienenwachstücher ein. Da hält das Brot dann einfach noch einen ticken besser. Die Kruste bleibt länger resch und die Krume schön saftig.

Ich will mich demnächt auch an ein Dinkelvollkornbrot aus Hefeteig herantasten. Mein Schatz weiß nocht nichts von seinem Glück. *grins*

 

Ich persönlich finde ja, das das Brot inzwischen wie vom Bäcker aussieht. Und mein Mann meint, es schmeckt besser als von unseren Bäcker. Ich denke mal, das das wirklich daran liegt, das es insgesamt fast zwei Tage Zeit hat, bis es schlussendlich im Ofen gebacken wird.

 

Dem Corona Virus geschuldet gehen wir gerade nicht ins Fitnessstudio. Wir versuchen das durch Spaziergänge hier zu Hause auszugleichen. Wir sind beide ein klein wenig angeschlagen und wollen nichts riskieren. Ist mir auch lieber so, mit der Krebs-Vorgeschichte von meinem Mann.

 

Ich nehme daher sehr bewusst recht oft die Treppen hier. Gehe oft extra mehrmals rauf und runter, für jedes einzelne Drum. 18 Stockwerke ist das Mindestziel, jeden Tag und damit komme ich gut hin. Beim Einkaufen parke ich wie gehabt ziemlich weit weg vom Eingang, um bewusst mehr zu laufen. Erstens mag ich die Alltagsbewegung wirklich selbst sehr gerne und zweitens gibt es mir einfach ein gutes Gefühl.

 

Ach ja, dann hatten wir heute auch einen Vertriebsmann da, der uns so einen Nass-Scheuer-Sauger gezeigt hat. Was ein Wunderding. Gäbe es den noch nicht, er müsste definitv erfunden werden. Der saugt, scheuert und saugt dann das Dreckwasser gleich wieder auf. Da können mir zukünftig die 10 Putzlumpen, die ich dann 2 - 3 mal als Durchgang hernehme, gestohlen bleiben.

 

Das etwas größer Gerät (bei denen ist es immer noch das zweitkleinste) für die zugängigen Hallenflächen und das kleine, handliche für unter die Werkbänke. Bis spätestens nächste Woche hat er uns das Angebot versprochen.

 

Wir durften heute schon mal testen und ich bin nur einmal über den Boden gefahren mit dem Gerät und habe anschließend mit der Handfläche fest darüber gefahren. Nichts, nada, war da mehr auf den Boden. Das habe ich mit drei Wischgängen manuell einfach nicht hinbekommen, weil man irgendwann einfach nur noch den Dreck gleichmässig verteilt. Ich freue mich auf alle Fällen, wenn die Firma in ein paar Wochen hoffentlich so ein Teufelsgerät im Einsatz hat. Da macht dann sogar meinem Mann das Boden putzen Spass, haben wir heute schon bemerkt.

 

 

Öhm, ich gucke mir jetzt auch schon dauernd irgendwelche Grundrisse von Bungalows an. Mal kurz die Augen verdrehen. Ist doch Mist, wenn erst mal der Gedanke gesäht wurde, dann....

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