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BikeSaison 2020 gestartet

Wir haben heute Nachmittag unsere Bikesaison 2020 gestartet. Kleine Tour rund um unseren Hausberg inkl. einer größeren Schleife, den Hausberg dahinter. ;-) Und ich kann mit Fug und Rech behaupten, diese kleine Biketour hat mir wirklich von Herzen Spass gemacht. YES!!!!

Ganz nebenbei und mit viel Fun auch noch mein Ziel mit den Intensitätsminuten locker erreicht. So macht Bewegung auch mir Freude. Wir hatten nur breitere Waldwege und keine Schleichwege. Ich musste auch nur einmal für ein paar Meter absteigen, als es mir zu steil bergab ging und der Trampelpfad an der Stelle zuviele Steine und Baumwurzeln für mich hatte. Für Mountainbiker grad mal so zum aufwärmen, für mich noch ein unüberwindbarer Hinderniss.

 

Ich wünsche mir, das mir Bewegung immer soviel Spass macht wie das Heute der Fall war. Ich war aber auch eingepackt, mein Mann hat einen Lachanfall bekommen.

 

Mein Mann:

  • kurze Radlerhose
  • Fleecepulli über dem Shirt
  • Helm

 

Ich:

  • fleecegefütterte, lange Trekkinghose
  • T-Shirt, Wanderjacke, Windjacke
  • unterm Fahrradhelm die Strickmütze
  • um den Hals den Fleeceschal

 

Die Stulpen habe ich vorher noch abgenommen, weil es dann doch zuviel war. Und die Handschuhe sind in meiner Bauchtasche geblieben. Wir waren also ein Bild für Götter. Er fast schon sommerlich und ich, als würden wir im tiefsten Winter Biken.

 

 

In meiner Familie und bei Lothar sind zum Glück noch alle Gesund und keiner ist von Corona betroffen. Im Bekanntenkreis ist ein Verdachtsfall, aber getestet wird nur, wenn es schlimmer wird. Also bleibt es wohl ein Verdachtsfall. Wir hatten auf alle Fälle keinen Kontakt zu unserem Bekannten vorher.

 

Ich habe gestern auch versucht meinen Bruder anzurufen. Ich weiß, das er leider Kurzarbeit machen muss und gerade finanzielle Probleme hat. Leider war ein normales Gespräch mit ihm nicht möglich, er wurde sofort laut und aggressiv. Ich kenne das von Früher. Mein Bruder ist ein Einzelgänger und sehr charmant zu allen Menschen, die nicht zu seiner direkten, engsten Familie gehören. Also Cousinen, Tanten, Bekannten und so weiter. Aber zu Eltern und Geschwister ist er maulfaul und oft sehr hart im Ton.

 

Der Anruf hat mich gestern noch ganz lange beschäftigt und im ersten Moment wollte ich noch kurz per WhatApp meinen Frust bei ihm loswerden. Ich habe es gelassen und keine Energie darauf verschwendet. Es würde eh nichts mehr an dem Telefonat ändern, mein Bruder würde sein Verhalten uns gegenüber auch nicht ändern und überhaupt.

 

Ich habe mir vorgenommen, den Kontakt von mir aus auf ein Minimum zu beschränken, weil mich das sehr belastet. Wenn er etwas braucht oder Hilfe will, dann wird er sich schon von alleine melden. War bisher ja auch immer so. Ansonsten einfach sein lassen. Selbst als ich ihn an seinen Geburtstag angerufen habe, hat er gesagt, das er für so einen Firlefanz keine Zeit hat.

 

Er ist halt nun mal so, also einfach damit abfinden und trotzdem lieb haben.

 

Eben köchelt mein erster Erbseneintopf am Herd vor sich hin. Habe bisher noch nicht mit trockenen Schälerbsen gekocht, aber kann ja nicht schwerer sein, als mit getrockneten Linsen.
Es riecht auf alle Fälle schon richtig lecker durch die Wohnung und ich freue mich dann auf das Abendessen. Gestern haben wir unserer Stammitaliener unterstützt und Pizza zum Mitnehmen bestsellt. Zum Glück machen das viele zwischen Freitag und Sonntag. Unter der Woche könnten es mehr sein, aber so kann er auch über die Runden kommen, während der Ausgangsbeschränkung, hat er gemeint. Habe als Unterstützung noch eine Flasche Lambrusco gekauft, bin leicht zu überzeugen. ;-)

 

Sonnenuntergang auf der Terasse ;-). Schade das der Ausblick im nächsten Jahr von einem Haus verstellt sein wird und wir im Schatten sitzen werden. Bis dahin heißt es einfach nur: jeden einzelnen Augenblick und Ausblick geniessen!

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