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Komfortausrüstung - Bilder Portionsgrößen

Und wieder ein Jahr älter und wieder weniger widerstandsfähiges Sitzfleisch für den schmalen MTB-Sattel. Also habe ich beschlossen, ich rüste nach. Weil, so querfeldein, über Stock und Stein, das kann ganz schön schmerzhaft für den Hintern sein.

 

Eben habe ich mir einen Gelsattel-Überzug bestellt, sollte nächste Woche ankommen. Ebenso die Fahrradhandschuhe mit dem Gel-Innenseite, damit mir beim bergab-schotterfahren nicht immer so die Handballen auf Dauer schmerzen.

Ich freue mich wirklich schon ziemlich arg auf die zwei Komfort-Unterstützungen für mein Bike. Waren heute nur die kleine Runde unterwegs, mit etwas über 10 Kilometer. Fahren aber grundsätzlich immer Feld- und Waldwege mit viel Schotter und Wurzelwerk. Da hilft mein Sattel auf Dauer nicht viel. Mein Mann hat ja ein Fully, wo vorne und hinten alles schön mit Federwerk abgefedert ist. Man kann es richtig sehen, wenn er über Steine brettert, das der Sattel gut mitgeht und toll abfedert. Ich bin zu klein für ein Fully und habe mir zwar einen Sattel gekauft, der nach hinten wegrutscht, wenn es Hart auf Hart kommt. Aber das ist weit weg von einer abgefederten Sattelstütze. Daher versuche ich das jetzt mal mit einem zusätzlichen Gelbezug für meinen Damensattel. Mal sehen, die Bewertungen sind schon mal ganz gut. Natürlich mit ein paar Ausreisern nach unten, aber davon überzeuge ich mich nächste Woche dann selbst.

 

 

Die letzten beiden Tage nutzen wir zum Arbeiten, da sich in der eingemieteten Firma keiner Aufhält. So können wir ganz Corona-Sicher unsere Arbeit verrichten. Ich teste mal wieder so ganz kleine Teile auf Funktion. Insgesamt mus ich über 3.000 Stück testen, was einige Stunden dauert.

Macht immer wieder Spaß, wenn ich meinem Mann so einfach unter die Arme greifen kann und dabei helfen kann.

 

 

Ich habe auch mal meine Essportion fotografiert. Einfach auch, weil ich sehen wollte, wie es um meinen Schlauchmagen bestellt ist. Das sind Köttbullar mit Reis und gedünstetem Gemüse auf einen kleinen Teller angerichtet. Ist vielleicht auch mal ganz interessant, was ich nach 5 Jahren OP so schaffe. ABER, und das muss auch gleich gesagt werden. Es kommt grundsätzlich auf die Konsistenz, die Tageszeit und auf den Gehalt der Mahlzeit an. Es kann durchaus auch mal mehr oder eben ein klein wenig weniger sein.

Vor dem Essen, mein angerichteter Teller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier mal mit einem normalen, flachen Teller darüber. Gut zu erkennen das ich meist von einem Kuchenteller esse, wenn ich zu Hause bin.

 

Warum? Ist eine Kopfsache. Die Portionen sehen einfach größer aus und mein Kopf braucht das, das er sich auch satt fühlen kann.

Es waren ursprünglich 3 Köttbullar als Portion gedacht. Aber wie ihr seht, ich habe s nicht geschafft. Vom Reis war es am Schluss sogar nur eine Gabel voll. Meiner Erfahrung nach lag die geschaffte Portionsgröße daran, das ich die Soße mit Creme Fine gemacht habe. Sobald Milch oder Sahneartiges im Spiel ist, also auch saure Sahne oder solche Dinge, schaffe ich deutlich weniger.

 

Ich versuche mich auf 5 Jahre nach der OP noch an den Fahrplan: zuerst Fleisch / Fisch, dann Gemüse am Schluss die Beilagen zu halten.

 

Das klappt aber bei Weitem nicht jedes Mal, so ehrlich muss ich schon sein.

 

Aber es macht mich immer wieder froh, wenn ich meine Portionen nicht schaffe, weil ich dann weiß, das mein Magen noch gut funktioniert.

 

Was man aber auf alle Fälle auch immer Wissen muss, ist das jeder einen anderen Ausgangsmagen hat. Der eine Magen ist von Natur aus Größer, der andere etwas Kleiner. Wenn der Schlauchmagen dann während der OP kalibriert wird (also auf Größe geschnitten) so hat er nie bei jedem Menschen danach das gleiche Fassungsvermögen.

 

Also wird jeder Operierte immer andere Portionsgrößen nach der OP schaffen.

 

Während die meisten nach der OP von ein paar Löffelchen satt werden, muss man unbedingt wissen, das sich das im Laufe der Monate wieder ändern wird. Es wird definitiv wieder mehr werden. Umso wichtiger ist es, das man sich an die Regeln hält. Also erst Fleisch, dann Gemüse, am Schluss die Sättigungsbeilagen. Den wenn man später wieder mehr essen kann und hat sich kein neues Essverhalten angewöhnt, dann kommt man schneller als man "Hier" sagen kann, wieder in das alte Fahrwasser.

 

Und das heißt am Ende eben auch, das man wieder mehr als nur die Prognostizierten paar Prozent wieder zunimmt.

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