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Gut zu mir selbst

Heute habe ich versucht, gut zu mir selbst zu sein. Hey, das kann auch ganz schön überfordern. Zumal, wenn man in dem Moment irgendwie auch gar nicht weiß, womit man sich selbst nun Gutes tun könnte.

War ein durchaus spannendes Experiment und hat mir gut gefallen.

Nebenbei habe ich das gefühlt 37igste Roggensauerteigbrot gebacken und den sonnigen Tag genossen.

 

War schon gut heute. Ich hatte endlich mal wieder den kompletten Tag alleine zu Hause. Ich merke, ich brauche das wirklich regelmässig, dieses alleine sein. Dieses Gefühl: "Königin im eigenen Reich zu sein, ganz ohne Untertanen."

 

Mein Mann hat schon ziemlich früh das Haus verlassen und kam erst zum Abendessen wieder. Ich hatte heute Zeit in aller Ruhe einkaufen zu fahren. Habe mir noch ein paar Ablagefächer gekauft, das mein Plotter die nächsten Tage eintrifft und ich Platz auf dem Schreibtisch brauche. Die Ordnung tut auch mir gut, der Schreibtisch fühlt sich gleich wieder viel besser an und der Kopf hat mehr Platz für Gedanken.

 

Dann habe ich neben dem Brot backen die gefühlt 20igste Version einen Mundschutzes für mich genäht. Die Teile werden von Mal zu Mal ausgefeilter. Wenn es so warm ist, ist es wichtig das der Stoff von Mund und Nase bleibt. Das ist mir inzwischen glaube ich, ganz gut gelungen.

Mittlerweile findet der komplette Heftstreifen im Mundschutz seinen Platz. Das nennt man man Recycling.

 

Mein Bild mit den 800.000 Steinchen habe ich zusammen gerollt und für die nächste Zeit verstaut. Genug geklebt für die kommenden Wochen. Dafür habe ich meine Mandalavorlagen wieder aus der Schublade gezogen und angefangen auszumalen. Während des Malens kam mir dann so etwas wie ein Gedicht in den Sinn. Na ja, weniger Gedicht, den er reimt sich überhaupt nicht. Egal, in mein kleines Büchlein notiert. Es wurden mehr Zeilen als ich dachte und es floss einfach nur so aus mir raus. War ein schönes Gefühl und danach hatte ich so ein friedliches Gefühl in mir drin.

 

Und weil mir gerade so danach war, habe ich die Musik aufgedreht und mich mit geschlossenen Augen in meinem Zimmer treiben lassen. Das hat sich Anfangs vielleicht komisch angefühlt. Gerade so, als würde ich etwas verbotenes machen. Und ich habe mittendrin auch mal die Augen aufgemacht und gespitzt, ob mich jemand durch die Vorhänge dabei beobachten kann. Weiß, vollkommen plemplem, aber ich war halt  neugierig.

 

Das Bewegen nach Musik fand ich extrem super. Ohne Zwang, ohne auf den Rhytmus einzugehen. Einfach nur die Arme und Beine fliessen lassen, wie es gerade aus mir herauskommt. Das will ich jetzt immer mal wieder tun, wenn mir danach ist.

 

Da war das Rasen mähen schon deutlich anstrengender heute und ich kam dabei echt ins Schwitzen. Und weil ich es heute einfach wissen wollte, habe ich dann auch noch meine Hüften kreisen lassen. Mein HulaHoop Reifen ist mir inwischen wirklich ans Herz gewachsen und ich möchte ihn nicht mehr missen. Das ist immer so eine schöne Bewegung, die auch mal schnell und für ein paar Minuten geht. Danach geht es mir gleich immer besser. Das Hüften kreisen lassen stimmt mich immer fröhlich und leicht.

 

Morgen ist jetzt der Heilpraktiker angesagt. Ich bin auf meine Blutwerte gespannt. Das unangenehme Missempfinden in meinen Händen war heute wieder kurzzeitig da.  Kann es auf Fälle kaum noch erwarten, was morgen rauskommt.

 

Und jetzt? Irgendwie ist schon wieder Abend. Der Tag heute war mir zur Kurz, auch wenn noch ein paar Stunden vor mir liegen. Im TV kommt nichts spannendes, interssantes .... vielleicht noch ein wenig Hörbuch hören, ist ja auch spannend.

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