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Surreal Normal

Heute ist ein komischer Tag. Mein Onkel wird beerdigt - 12 Tage nach dem er gestorben ist. Er war noch für einige Tage in der Patalogie in Nürnberg und musste dann erst in seine Heimat nach Ingolstadt überführt werden. Das fühlt sich alles schon so lange her und trotzdem noch ganz nah.

Die Klamotten hängen schon parat, um kurz nach 11:00 Uhr machen wir uns auf den Weg.

Weinen kann ich immer noch nicht, die Depression stumpft mich ab. Im positiven wie im negativen Sinne.

Wahrscheinlich werden wir nach der Beerdigung gleich wieder Heim fahren und auf den obligatorischen Leichenschmaus verzichten. Wir wissen ja noch nicht einmal, ob wir dort hin dürfen, Corona sei Dank.

Unsere Verwandtschaft ist groß und da kommen gleich mal um die 70 Trauergäste zusammen, ohne großes Federlesen.

 

Nun den, ich lass es einfach auf mich zukommen.

 

Ich weiß immer noch nicht, wann ich nun endlich einen Platz bei der ausgesuchten Psycho-Therapeutin bekomme. Corana hat wirklich alles durcheinander gewirbelt. Ich hatte auf alle Fälle einen Anruf von der Klinik wegen der Essstörungen. Da habe ich mich nun dagegen entschieden. Die Erfahrungen aus zwei Klinikaufenthalten haben mir diese Entscheidung bezüglich meiner Essstörung leicht gemacht. Beide Male hatte ich danach ja mit einer großen Gewichtszunahme zu kämpfen. Beide Male habe ich während und nach den Klinikaufenthalten ca. 10 kg zugenommen und war wieder im Adipösen Bereich. Und jedes Mal wurde mir erzählt, das das nun mal mein genetisch

 

Na ja, bei den Mengen an Nahrungsmitteln und den fertigen Soßen- und Gemüsezeugs, das wundert mich ehrlich gesagt nun überhaupt nicht mehr.

Gestern durften wir ein Fix-Produkt testen. Rind-Teryaki Style - joooo .... das funktioniert nicht mehr. Ich glaube, wenn man jahrelange auf Fix-Produkte (und ich meine hier nicht die Suppenbrühe, sondern andere Soßen und wirklich so Fix-Sachen) verzichtet, das man nicht mehr zurück kann. Und hat es auf alle Fälle überhaupt nicht mehr geschmeckt. Auf der einen Seite fade (weil die richtigen, lebendigen Gewürze fehlen) und auf der anderen Seite vollkommen überwürzt (Salz).

 


Was mir hilft - depression ;-)

Ich bin jetzt Besitzerin eine zweiten eZigarette.  Das war bitter nötig, nach dem ich ein neues CBD Liquid eingefüllt habe. Ich wollte es dieses Mal wirklich wissen und ich bin froh, das ich das Wagnis eingegangen bin. Ich habe mir ein CBD LIquid mit einer 1500mg Konzentration auf 10ml gekauft. Beim zweiten, spätersten beim dritten Zug macht es richtig Klick in meinem Gehirn und die Entspannung setzt auf Knopfdruck ein. Das ist ein wirklich surreales Gefühl, das lässt sich schwer beschreiben.

 

Es ist nichts berauschendes, nein überhaupt nicht. Einfach nur eine wirklich tiefe, absolute Entspannung, so was habe ich noch nicht erlebt.

 

Jetzt kann ich natürlich nicht mehrmals am Tag soooooo tiefenentspannt sein. ;-). Es macht ja dann auch wirklich müde. Aber ich möchte das ansatzweise tagsüber erleben, während meiner akuten Depressionsphase. Also musste eine zweite eZigarette her.

 

In der alten sind nur die 1500mg und in der neuen die 600mg CBD Liquid. Tagsüber ist die 600er Dosis gut zum runterkommen und hält mich einigermaßen vom Grübeln ab. Abends vor dem zu Bett gehen nehme ich nun seit 3 Tagen 3 - 4 kurze, tiefe Züge vom 1500er CBD und kann schlafen wie ein Baby. Zumindest für 5 Stunden haben ich so wieder einen tieferen Schlaf und bin einigermaßen erholt. Leider wache ich meist gegen 4 Uhr morgens auf und bin dann am Grübeln. Vielleicht sollte ich dann noch mal ein paar Züge nehmen umd gut bis 6 Uhr zu schlafen. Aber das teste ich einfach mal aus.

 

Die 600er Dosis ist ok, wobei ich gerade im Netz suche. Ich möchte für den Tag ein Liquid mit 1000mg auf 10ml kaufen. Damit ich ein bisschen mehr entspannt bin, aber nicht müde werde. Zu entspannt ist auch nichts ;-), habe ich bemerkt.

 

Ich finde es schade, das es CBD nicht auf Rezept gibt. Im Augenblick gebe ich jeden Monat ca. 60 € von meiner 900 € Rente alleine für das CBD Öl und das CBD Liquid aus. Das ist schon eine Menge Holz für mich. Zumal mir das CBD nun wirklich deutlich besser hilft das die vielen anderen Anti-Depressivas, die ich im Laufe der letzten 5 Jahre ausprobiert habe. Klar hat das alles immer die Krankenkasse bezahlt, aber es hilft mir ja nichts, wenn es nichts hilft.

 

Die schlimmsten Selbstmordgedanken hatte ich während der Medikation und wenn ich in der (Tages)Klinik war. Klinik ist fü rmich Stress pur und ich stand während der Aufenthalte oft am Rande eines Selbstmordes. Ich weiß nicht, ob man wirklich sein Leben zezieren muss, damit es besser wird?

 

Ich habe jetzt einen Stand erreicht, damit kann ich Leben. An vielen Tagen kann ich damit relativ gut Leben. Und an wenigen Wochen im Jahr geht es halt nicht ganz so gut.

 

Das meiste was ich jetzt noch zulassen kann, ist eine ambulante Therapie bei einer Psychologin, zu der ich Anfangs einmal die Woche und nach ein paar Monaten dann nur noch alle 2 - 3 Wochen einmal gehe. Die Sitzungen sind anstrengend und hilfreich zugleich. Und es ist immer genügend Erholungszeitraum für mich, zwischen den einzelnen Sitzungen.

 

Noch wichtiger für mich ist: ich bin in meinem geschützen Raum - zu Hause. Und wenn alle Stricke reißen, dann mache ich die Haustüre hinter mir zu und verzichte mal für ein paar Tage auf Mitmenschen und Trubel. Das kann ich in der (Tages)Klinik nicht. Da bin ich jeden einzelnen Tag mit vielen Menschen zusammen und es dreht sich 24 Stunden am Tag - 7 Tage die Woche nur um Depression und Essstörung. Das ist für mich als Michaela einfach zuviel des Guten.

 

ABER: anderen hilft es wirklich. Von daher würde ich ANDEREN MENSCHEN NIE abraten es mit Anti-Depressiva und einer Klinik zu versuchen. Bei den meisten erkrankten Patienten hat diese Kombination eine hohe Erfolgsquote. Es gibt nur einen geringen Protzensatz, bei denen es nachweislich nicht wirkt.

 

So, jetzt chill ich noch ein wenig!

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