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Mein Feind - der Kuchen?!! Nicht für mich!

So kommt es mir fast vor und das ist mir zu einseitig gedacht. Den wir hatten gerade das Thema im Forum. Gut, da wurde nach dem "Gönnen" gefragt und das wird wahrscheinlich auch zu oft mit "Belohnung" im Zusammenhang gesehen. Grundsätzlich ist Essen nichts, mit dem man sich belohnen sollte. Das ist meine Meinung.

 

Für mich heißt "gönnen" das da etwas besonders auf meinem Teller liegt. Es ist "klein" und nicht der Hauptbestandteil meiner Nahrung.

Eigentlich geht es doch nur darum, die alten Zöpfe über Bord zu schmeissen und den Mut zu finden, neue Wege zu gehen. Nicht nur beim Kochen und bei der Bewegung, sondern eben auch beim Backen. Und dann geht auch das ein oder andere Stück Kuchen, ohne das Ghrelin und Leptin außer Rand und Band geraden und der Blutzucker eine Berg- und Talfahrt veranstaltet.

 

Und das geht sogar mit der heißtgeliebten Nuss-Nougat-Creme. Sie hat immer noch viele Kalorien, das lässt sich nicht vermeiden. Aber wenn man nicht darauf verzichten will, dann macht man sie sich einfach selbst und entschärft sie um Längen.

 

Der Vorteil: bei der selbstgemachten Schokocreme bestimmst du alleine den Nussanteil. Wenn ich lese, das so sich so manche beliebte Marke als NUSS-Nougat-Creme betitelt und dann nur 13% Nüsse aufweist ...... das geht deutlich besser.

Weniger süß, kein Palmfett, kein raffinierter Zucker. Und da dann 1 - 2 TL auf das Sonntagsbrötchen, ne das macht nicht dick.

 

Es geht doch nur darum, solche Lieblingslebensmittel zu entschärfen und dann das richtige Maß  zu finden. Wenn ich jeden Tag 3 Stückchen Kuchen und 2 Brötchen Schokocreme esse, klar das ich dann auch zunehme. Wenn Ich das kleine Stückchen Kuchen als Mahlzeit anrechne oder die Schokocreme als etwas besonderes für das Wochenende ..... voila, dann muss ich nicht verzichten und halte trotzdem mein Gewicht.

 

Und es gibt inzwischen so tolle Alternativen zu Haushaltszucker, das den Blutzucker eben nicht auf- und abfahre lässt. Das dem Körper nicht Süße vorgaukelt und die Heißhungerhormone in Wallung versetzt.

 

Hier heißt die Devise einfach nur: Mut zu Neuem und ausprobieren, bevor ich auf die große "du hast ja nichts kapiert"Pauke schlage.

 

Die beiden Rezepte schreibe ich im Laufe des Tages rein.

 

Aber wer das alles selbst machen will, ich kann das Buch von Anja Giersberg wärmsten empfehlen. Die Dame ist gelernte Konditorin und die Rezepte schmecken einfach lecker. "Zuckerfrei naschen" heißt das Backbuch.

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