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Zu wenig Schlaf ist auch Scheisse

Ich haße diese Tage, wo mir einfach der Schlaf geraubt wird. Kennt ihr das. Kurz bevor man einschläft, wenn der Körper schon entspannt und man eigentlich seelig ist, also dieser Dämmerzustand ..... da schiesst er plötzlich ein .... der bekannte Knoten im Bauch. Diese Unruhe, mitten im Herzzentrum und du kannst ihn nicht benennen .... bekommst ihn nicht zum fassen.

Immerhin konnte ich für knapp zwei Stunden schlafen, bevor dieser Knoten im Bauch mich heute Nacht wieder aus dem Nichts aufgeweckt hat. Habe mich jetzt fast zwei Stunden unruhig im Bett hin und her gewälzt und dabei gehofft, das mein Mann nichts mitbekommt. Er braucht seinen Schlaf, ich könnte mich morgen ja unter Tags hinlegen, wenn es nicht anders geht.

 

Mache ich zum Glück fast nie, weil ich mir meinen Schlafrhytmus durch die Depression nichts nehmen lassen will.

 

Jetzt heißt es mal wieder Augen zu und durch. Und dabei hoffen, das es wieder ganz schnell vorbei geht.

 

Es hat sich aber, wie die vielen anderen Male zuvor, schon Tage vorher angekündigt.

 

Bin schon wieder seit einigen Tagen eine Mischung aus Aufgekratzheit und Agression, die ich irgendwie nicht beherrsche. Ich versuche das dann immer mit viel Arbeit im Haus zu übertünchen. Backe und Koche ins extreme oder gerate in einem Putzrausch.

 

Reagiere leicht agressiv, wenn mich mein Mann anspricht .... vor allem bin ich ihm gegenüber grundlos genervt. Das mag ich nicht an mir, ich hasse das. Die depressive Seite an mir gibt sich ihm gegenüber kalt und genervt. Ich habe an solchen Tagen Angst, das er mich irgendwann aus seinem Leben schmeisst, aus unserem Leben schmeisst.

 

Gibt es auch etwas positives? Zum Glück habe ich gerade keinen Essdruck, so alleine hier im Erdgeschoss. Und ich hoffe, das mir bald wieder die Augen zufallen und mich die Müdigkeit übermannt.

So das ich bis morgen früh um sechs zumindest noch zwei bis drei Stündchen mehr Schlaf finde.

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