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Wandern, Yoga, HulaHoop-Love und Acryl

Das passt alles ganz perfekt zusammen und ergänzt sich wunderbar. Kann ich immer wieder bestätigen.

 

Heute war mal wieder der übliche Wandertag. Na ja, Wandern im Winter bei unter Null Grad, das ist wohl immer übertrieben. Es war ein netter, längerer Spaziergang.

 

Durch das Forum erst mal so richtig darauf aufmerksam geworden, ist meinem Mann und mir heute bewusst geworden, das wir bei Minus-Graden wirklich kürzer wandern und trotzdem genauso platt sind.

 

Die Muskeln werden nicht ganz so weich, man hat soviele Schichten Klamotten am Leib die mehr wiegen und in denen man sich schwerfälliger bewegt. Der Untergrund ist entweder rutschig oder durch harten Schnee viel schwerer zu gehen .... es geht alles einfach einen ganzen Tacken langsamer zu, bei uns im Winter.

Nebenbei habe ich gestern und heute ein weiteres kleines Acrylbild für mich gemalt. Dieses Mal habe ich neben dem Pinsel auch einen Glasrand und einen Bindfaden als Auftrage-medium mit hergenommen. Mit jedem Bild mehr das ich nun anfange, werde ich kreativer in der Gestaltung und auch im eigentlichen Malen ansich. Es kommen nun nicht mehr nur Pinsel und Spatel zum Einsatz, sondern eben auch Bindfaden, Schaschlikstäbe oder eben Glasränder.

 

Ich bin ja absolute Beginnerin, aber je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr begeistern mich die schier unendlichen Möglichkeiten, die das Malen so abietet. Acryl, Aquarellfarbkasten, Kreide (ja die habe ich auch zu Hause) Aquarellbuntstifte, Aquarellstifte .... es gibt noch so unendlich viele für mich zu entdecken, ich freue mich darauf.

Einfache Farben, Metallicfarben, Glitzer, Hochglanz, Matt ....

Als "neue aber wieder aktivierte" Bewegung habe ich ja das Yoga wieder in meine sportliche Routine eingebunden. Ich merke, das mir das gerade in meinen psychisch schlechteren Zeiten gut brauchen kann. Weil mir dazu aber meine uralt Matte inzwischen zu klein vorkommt, habe ich mir am Samstag eine etwas breitere YogaMatte bestellt. Ab kommender Woche stehen mir nur 80 und nicht wie bisher 61 cm zur Verfügung. Ich freu mich drauf. Gerade was die Übungen mit dem seitlichen Drehen angeht, geht´s nun etwas weicher für Ellbogen und Kniegelenke zur Sache. (Unbezahlte Werbung)

 

Wer so wie ich, eher Unbedarft ist und ein Anfänger, ich kann das Buch von "Bente Helene Schei" empfehlen. Es heißt: "Für Yoga ist es nie zu spät" und richtet sich auch an Menschen jenseits der Ü50. Es sind wirklich gute Einsteigerübungen für den Ungelenken drin und sie bauen aufeinander auf.

 

Außerdem habe ich mir noch das Yoga Buch von "Dianne Bondy" bestellt. Das gibt es bisher nur auf Englisch und ich warte noch auf die deutsche Ausgabe. Es heißt "Yoga for Everone" Ich habe da mal in die Englische Ausgabe gespitzt und mir das deswegen bestellt, weil auch immer alternative Stellungen fotografiert sind, wenn man noch nicht so biegsam ist. Das finde ich gut. Ist außerdem eines der wenigen Yogabücher, das sich auch an übergewichtige Menschen und deren anfängliche Gelenkigkeit orientiert. Ich freu mich auf alle Fälle tierisch drauf.. Die Menschen im Buch, die für die Übungen fotografiert worden sind, sind auf alle Fälle Menschen wie du und Ich. Jedes Alter, jedes Gewicht.

 

Das Hullern gehört inzwischen zu mir, wie der Tag und die Nacht. Das geht fast immer, nur nicht zu den ganz schlechten Zeiten, wenn ich psychisch im tiefsten Loch bin. Aber genau das kann es oftmals verhindern, das ich da hinkomme. Inwischen liebe ich die federleichten DanceHoops extremst. Auch wenn sie nicht ganz soviel für die Muskeln tun, was zumindest mein Empfinden ist. Sie trainieren auf alle Fälle den Herzmuskel bei mir. Gerade wenn ich den leichten DanceHoop (ca. 800g) versuche nur auf Taille zu drehen. Rechts geht es immer noch leichter, aber ihn Links herum auf Taillenhöhe zu halten, da geht mein Puls regelmässig in den Fettverbrennungsbereich. Da ist einfach weniger Schwungmasse da, auf der Taille. Die Hüften sind breiter und da ist auch der Beckenknochen, wo sich der Reifen regelmässig abstossen kann. Da hat der Reifen viel mehr Schwung, egal in welche Richtung ich ihn drehe.

 

Gut finde ich ja, das ich ihn mittlerweile beidseitig ganz easy hoch und runterwandern lassen kann. Gut, runter ging schon immer leichter. Aber ich habe mich bis vor wenigen Tagen noch ziemlich schwer getan, den Reifen von der Hüfte wieder hoch zur Taille zu bugsieren, wenn ich ihn in links Drehen habe lassen. Das geht in alle Richtungen rauf und runter gleich gut.

In diesem Sinne, viele Grüße von Oskar und mir .... bleibt gesund, mutig und neugierig....

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