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Winter-Wander-Wellness-Märchen

Ich habe 1 Woche Winter-Wander-Wellness-Märchen in Südtirol hinter mir. Wir hatten die komplette Woche über Minustemperaturen bei herrlichstem Sonnenschein. Also ideales Wanderwetter, wenn man so möchte.

 

Und wir waren Wandern. Mein Mann sehr ausgiebig und täglich, ich an 3 von 5 vollen Urlaubstagen. Die beiden anderen Tage habe ich es mir im Hotel gut gehen lassen. Die Poollandschaft für mich ganz alleine gehabt, das Fitnessstudio erkundet und jede Menge gelesen.

Gleich die erste Wanderung hatte es in sich. Es ging rauf zur Kradorfer Alm, auf über 1700m.

Wir haben natürlich den Eichhörnchenweg gewählt, wie es sich für Unwissende gehört. Nein, schön wars, wenn auch extrem anstrengend für mich. Über verschneite Brücken, abseits der großen Wander-Autobahn, mitten durch den verschneiten Tannenwald. Immer und stetig bergauf, wie das in den Alpen so ist.

 

Von unserem Wanderausgangspunkt, dem Hotel galt es lediglich 244 Höhenmeter zu überwinden. Da wir den geschlungenen Wanderweg gewählt hatten, wurden aus den eigentlich angepeilten 3,5km ganze 5km einfach. Aber die hatten es wirklich in sich. Irgendwann kam nämlich ein Feld mit Tiefschnee und ehe ich mich versah, war ich ständig bis zu den Knien im Schnee und musste mich wieder rausziehen. So ging es ca. 1 drittel des Aufstiegs zu. Ich war kurz vorm Aufgeben, weil ich für meine Wanderstöcke auch die Schneeteller zu Hause vergessen hatte und die Stöcke immer ganz tief runter in den Schnee sind. Aber irgendwann kam die Hütte in Sicht und als ich dann auch den ersten Schluck oben getrunken hatte, war die ganze Anstrengung fast schon wieder vergessen. Wir hatten herrliches Wetter und ich habe mir die erste Farbe geholt.

 

 

Die zweite Wanderung ging hinauf zur Uwaldalm, dieauf 2042m liegt. Für uns waren es knapp 600 Höhenmeter auf 5 Kilometer einfach, die es zu überwinden galt. Oben war es klasse und wir hatten wieder extrem tollen Sonnenschein und eine urige Brotzeit.  Die Alm muss auch im Sommer ein Traum sein, wir werden es wahrscheinlich auch mal sehen.

Nach den beiden Wanderunge war für mich Pool-Tag angesagt. Und da ich Vormittags war, hatte ich die Poollandschaft für mich alleine. Nicht, ohne allerdings vorab im Fitness-Raum meine Runde Yoga und HulaHoop zu machen. Irre, oder?!?

Mein letzter Wandertag ging dann am nächsten Tag mit auf die Stumpf-Alm.  Auf der Alm waren wir schon einmal für 4 Jahren und sie war auch der Grund, warum wir noch einmal zurück ins Gsieser Tal sind. Wir haben damals ein Hotel entdeckt, das wir gerne ausprobieren wollten. Und siehe da, es war die ideal Ausgangsbasis für all unsere Wanderungen. Wer mal richtig gute Erholung bei herzlichen Gastgebern sucht, der ist auf dem Magdalenen Hof im Gsieser Tal sehr gut aufgehoben.

 

Also auf zur Stumpf Alm, die auf 2001 Meter Höhe liegt. Für uns waren es dann noch 540 Höhenmeter, die es ebenfalls auf 5 km zu überwinden galt. Am Ende waren es dann wieder die 10 km Hin- und Zurück. Die Stumpf Alm ist ein Unikum, man riecht sie schon, wenn man noch weiter weg ist. Dort werden Ziegen und Schafe gehalten und ich hatte mal wieder einen fantastischen Kaiserschmarrn.

 

Leider habe ich mir auf dem letzten Kilometer nach Hause den linken Oberschenkel irgendwie gezerrt. Ich laboriere noch heute daran herum. Wenn ist nicht besser wird, am Freitag habe ich eh einen Termin bei meinem HA.

 

Und hier jetzt noch die Bilder von der Stumpf Alm Wanderung.

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