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Der Tod und die Lebenden

Leck mich am Arsch ..... keine Minute zu früh habe ich mich vor über einem Jahr intensiv auf das Malen gestürzt. Es trägt mich durch die Scheiss Zeit nach dem Tod meiner langjährigen Freundin.

 

Das Bild hier, ist nur wenige Tage nach der Nachricht vom Tod Tanja´s entstanden. Ihr Mann und die drei Kinder und sie als Engel, der über alles wacht. Sie war, wie ich, auch gläubig. Nein, sie hat noch viel mehr in Gott vertraut, als ich es bisher tue.

 

Es ist sehr spontan entstanden und aus dem Bauch heraus. Aquarellfarben und Pastellkreide.

 

Und als es dann wenige Stunden später vor mir lag, hatte ich ein erstes Lächeln auf den Lippen. Es hat gut getan, die Dinge ...... den Kummer, den Zorn, den Unglauben .... als das einfach auf Papier zu bannen.

 

 

 

 

Seit dem 15. Dezember sind so viele, viele neue Bilder entstanden. Anfangs war sehr viel schwarz dabei, dann kamen die getragenen Erdtöne und jetzt wird es wieder bunter auf dem Blatt und der Leinwand.

 

Das war und ist Wichtig, den ich habe jetzt immer wieder dunkle Stunden tief in mir drin. Dumme Gedanken, wo es mir nichts ausmachen würde, wenn mich jemand unauffällig über den Haufen fährt. Aber natürlich bitte so, das ich davon nichts mitbekomme. Jo, also ich stelle dann schon meine Bedingungen ans Sterben. Und so sieht man dann auch, der schwarze Humor ist weiterhin vorhanden und ich komme auch wieder ins Lot.

 

Das war jetzt auch ne schwierige Zeit, um nicht alles mit Essen zu kompensieren. Mit dem 27.12. war dann aber auch konsequent kein Plätzchen, kein Lebkuchen oder Stollen mehr im Haus.

 

Beim Einkaufen achte ich peinlich genau darauf, das kein Knabber-oder Süßkram ins Haus kommt. Die alte Weisheit zählt immer noch bei mir.

Der Einkauf ist kurz, es fällt mir leichter (nicht leicht - nur etwas leichter), an solchen Sachen im Regal vorbeizugehen und zu Hause fällt dann der immense Essdruck weg, weil ich ja nicht widerstehen muss. Ist ja nichts da - das ist deutlich einfach für mich.

Und dann habe ich auch mal wieder an meine kleinen "Bliss-Balls" gedacht. Irgendwie sind die in Vergessenheit gerade, was doof ist. Mit lauter guten Ballaststoffen und ohne raffinierten Zucker befriedigen sie meinen Süßhunger ideal.

 

Grundzutat sind immer:

  • Datteln
  • 1 Tl ungezuckerter Backkakao
  • Leinsamen
  • Chiasamen
  • Weizenkleie

Und dann sehe ich einfach nach, was mein Vorratsschrank sonst noch so her gibt.

Dieses Mal waren es noch:

  • getrocknete Blaubeeren
  • getrocknete Cranberries

Und zum ummanteln:

  • gehackte, gerötstete Haselnüsse
  • gepuffter Amarant

 

Das Gute daran? Durch den Leinsamen, die Weizenkleie und den Chiasamen enthalten sie reichlich körnige Ballaststoffe und man kann entsprechend wenig davon essen. Die Datteln und der ungezuckerte Backkakao machen sie süß und die Beeren geben den zusätzlichen Geschmacks-Kick.

 

Wie man sieht habe ich zwei unterschiedliche gemacht. Einfmal mit Blaubeeren und einmal mit den Cranberries. Zu Unterscheiden an der Ummantelung. Ich esse jeden Tag einen von jeder Sorte am Nachmittag. Sie lassen den Blutzucker dort wo er ist, ich hatte etwas Süßes und bin voll befriedigt. Keine zusätzliche Gier mehr nach Schokolade oder Zucker. Dem ganzen wird bei mir dadurch ein Schnippchen geschlagen.

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